Kein großes Rätsel: FC Bayern schaut bei Winter-Transfers auf Defensivbereich

München - Vereinspräsident Herbert Hainer (69) hat sich mit Blick auf die bevorstehende Wintertransfer-Periode zurückhaltend zu möglichen Aktivitäten des FC Bayern München geäußert.

FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer (69) bestätigt, dass man seinen Fokus auf einen Lückenfüller in der verletzungsgeschwächten Verteidigung legt.
FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer (69) bestätigt, dass man seinen Fokus auf einen Lückenfüller in der verletzungsgeschwächten Verteidigung legt.  © Christof STACHE/AFP

Trainer Thomas Tuchel (50) sieht vor allem Handlungsbedarf im Defensivbereich.

Den aktuellen Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters hatte er mehrfach als quantitativ eng bezeichnet.

"Wir gucken immer, wie wir unseren Kader weiter verstärken könnten. Das haben wir in ausreichendem Maße auch in der Sommer-Transferperiode gemacht. Natürlich guckt unsere sportliche Leitung auch, ob es im Winter Sinn macht, noch jemanden zu holen", sagte Hainer und ergänzte: "Dass wir uns im defensiven Bereich umschauen, ist kein großes Rätsel."

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Ausreichend Geld wäre vorhanden, um nach dem 100-Millionen-Transfer von Torjäger Harry Kane (30) erneut zuzuschlagen. "Der FC Bayern ist Gott sei Dank in der wirtschaftlichen Situation, dass er immer reagieren kann am Markt, wenn er reagieren will", sagte Aufsichtsratschef Hainer.

"Aber es muss natürlich sinnvoll sein." Beim 30 Jahre alten Kane sei dem Verein "ein sehr guter Coup" gelungen.

Verletzungspech auf der Innenverteidiger-Position

Tuchel hatte sich im Sommer vor allem einen defensiv orientierten Sechser für das Mittelfeld gewünscht.

Eine Verpflichtung des Portugiesen João Palhinha (28) war am letzten Tag der Wechselperiode geplatzt, weil der FC Fulham ihn ohne Ersatz doch nicht freigab. "Das haben wir bedauert", sagte Hainer. Danach hatte Palhinha seinen Vertrag bei Fulham verlängert.

Einen Engpass hatten die Bayern im bisherigen Hinrundenverlauf aber vor allem auf der Innenverteidiger-Position durch diverse verletzungsbedingte Ausfälle.

Titelfoto: Christof STACHE/AFP

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