Geldquelle Königsklasse: Deshalb ist Bayerns UEFA-Ranking so wertvoll

München - Die Geldquelle Champions League sprudelt für den FC Bayern schon vor dem Anpfiff der ersten Gruppenpartie bei Inter Mailand wieder kräftig.

Grund zur Freude: Der FC Bayern verdient dank seiner Platzierung auf der UEFA-Klubrangliste Millionen in der Champions League.
Grund zur Freude: Der FC Bayern verdient dank seiner Platzierung auf der UEFA-Klubrangliste Millionen in der Champions League.  © Robert Michael/dpa

Der deutsche Fußball-Meister ist bei den Startgeldern der Krösus unter allen 32 teilnehmenden Vereinen. Das liegt an der UEFA-Klubrangliste.

Die Münchner weisen mit 138,00 Punkten in der Rangliste für die zurückliegenden fünf Spielzeiten den besten Koeffizienten auf, knapp vor dem FC Liverpool, Manchester City (beide 134,00) und Titelverteidiger Real Madrid (124,00).

Die Bayern haben aus dem mit rund zwei Milliarden Euro gefüllten Champions-League-Topf der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dadurch schon vor dem Anstoß im Giuseppe-Meazza-Stadion am Mittwochabend einen Betrag von knapp über 50 Millionen Euro eingenommen.

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Jeder der 32 Clubs, darunter neben den Bayern aus der Bundesliga Borussia Dortmund, RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt, erhält ein Startgeld von jeweils 15,64 Millionen Euro.

Dazu wird viel Geld über die Koeffizienten-Rangliste ausgeschüttet.

Koeffizienten-Rangliste entscheidet über Ausschüttungsanteil in der Champions League

Hier zählt die Europapokal-Leistung in den vergangenen Jahren. Für den Betrag ist maßgeblich, wie viele Anteile ein Verein erhält. Ein Anteil entspricht dabei 1,137 Millionen Euro. Das am schlechtesten platzierte Champions-League-Team erhält einen Anteil. Die Bayern als Ranglistenerster bekommen den Topwert von 32 Anteilen, also 36,38 Millionen Euro.

Leipzig rangiert als zweitbester deutscher Königsklassenstarter auf Platz elf und erhält damit rund 25 Millionen Euro. Dortmund kommt als Nummer drei aus dem Bundesliga-Quintett auf etwa 20 Millionen Euro.

Jedes Spiel zählt ab jetzt also nicht nur für das Weiterkommen in der Gruppenphase, sondern immer auch für den UEFA-Koeffizienten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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