Boateng-Transfer vom FC Bayern zu PSG war schon fast fix: Darum scheiterte der Deal doch noch

München - Im Sommer des Jahres 2018 standen die Zeichen bei Jérôme Boateng (31) zweifelsohne auf Abschied. Ein Verbleib beim FC Bayern München schien unwahrscheinlich, mit Paris Saint-Germain ein Abnehmer bereits gefunden.

Jérôme Boateng (31) vom FC Bayern München wäre im Sommer 2018 beinahe bei Paris Saint-Germain gelandet.
Jérôme Boateng (31) vom FC Bayern München wäre im Sommer 2018 beinahe bei Paris Saint-Germain gelandet.  © Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

Der damals 29 Jahre alte Abwehrspieler des Rekordmeisters soll schon entsprechend "gute" Gespräche mit den Verantwortlichen des Klubs aus der französischen Ligue 1 geführt haben - besonders mit PSG-Trainer Thomas Tuchel (46).

Trotz der Tatsache, dass der Rechtsfuß, der offen über einen möglichen Bayern-Abgang sprach, einen Wechsel als "interessante" Aufgabe ansah und forcierte, kam es letztlich nicht zu diesem. Einen Hauptgrund dafür hat nun die "Sport Bild" genannt.

So soll Antero Henrique (52) zu einem Gespräch mit Hasan Salihamidzic (43) schlicht nicht erschienen sein, weil er ebenes jenes verschlafen habe - und Salihamidzic damals am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt aus diesem Grund einfach umsonst warten ließ. Sehr zum Unmut der Münchner Bosse um Ex-Präsident Uli Hoeneß (68).

"Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen", erklärte Hoeneß im Anschluss an die gescheiterten Verhandlungen und schob unmittelbar mehr als deutlich nach: "Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein."

Der 68-Jährige soll wütend gewesen sein, Salihamidzic in den weiteren Verhandlungen entsprechend unnachgiebig agiert haben. Das wenig überraschende Resultat: Ein Abschied von Boateng war endgültig vom Tisch - und das, obwohl der Tuchel-Klub die offenbar vom FC Bayern geforderte Ablösesumme in Höhe von rund 40 Millionen Euro zahlen wollte. Diese war jedoch inzwischen - wohl auch aufgrund des nicht angemessenen Verhaltens von Henrique - um ein paar Millionen gestiegen.

In der abgelaufenen Saison stand der Weltmeister von 2014 wettbewerbsübergreifend in der Bundesliga, Champions League, dem DFB-Pokal sowie dem DFL-Supercup in 34 Partien auf dem Feld und bereitete in diesen zwei Treffer vor. Der aktuelle Vertrag des inzwischen 31-Jährigen beim FC Bayern München läuft noch bis zum 30. Juni des Jahres 2021.

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

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