Nach Wirbel um Streich-Szene: Musiala erklärt Verhalten und gibt Versprechen

München - Jamal Musiala (20) und Christian Streich (57) haben sich nach dem Frustanfall des Münchner Mittelfeldmannes im Anschluss an das Pokal-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und dem SC Freiburg (1:2) ausgesprochen.

Diese Szene sorgte für Diskussionsstoff: Jamal Musiala ignoriert Christian Streich nach dem Pokalspiel.
Diese Szene sorgte für Diskussionsstoff: Jamal Musiala ignoriert Christian Streich nach dem Pokalspiel.  © Sven Hoppe/dpa (Montage)

Was war passiert? Musiala hatte in der Nachspielzeit bei einer ungestümen Abwehraktion einen Handelfmeter verursacht. Freiburgs Lucas Höler (28) verwandelte den Elfer und sorgte so für das überraschende Bayern-Aus im DFB-Pokal. Nach der Partie ging SC-Coach Streich auf den tief enttäuschten Musiala zu, doch der Jungstar ignorierte den Kult-Trainer und wandte sich von ihm ab.

Unter einem Instagram-Posting des Pay-TV-Senders Sky erklärte Musiala sein unrühmliches Verhalten. "Jeder, der mich kennt, weiß, wie traurig und im Tunnel ich in diesem Moment war", kommentierte der 20-Jährige und gab ein Versprechen ab: "Trikot gibt es wie versprochen am Samstag."

Am Samstag empfängt Pokal-Bezwinger Freiburg den aktuellen Tabellenführer aus München im Rahmen des 27. Spieltags der Bundesliga im Mooswaldstadion.

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"Alles gut zwischen Musiala und Streich! Sie haben nach dem Spiel miteinander geredet, Musiala hat dem Freiburger Trainer sein Trikot versprochen und wird es ihm am Samstag beim Bundesliga-Spiel geben", hatte Sport1-Experte Kerry Hau auf Twitter geschrieben.

Bayern-Star Jamal Musiala mit unüberlegter Aktion: "Das darfst du einfach nicht machen"

Dayot Upamecano (24) hatte die Bayern im Pokal per Kopf und mit fragwürdig viel Körpereinsatz in Führung gebracht. Nicolas Höfler (33) konterte mit einem Dropkick-Traumtor. Lucas Höler (28) verwandelte dann in der Nachspielzeit den von Musiala verschuldeten Handelfmeter.

"Heutzutage darfst du so nicht mehr reinspringen. Das darfst du einfach nicht machen. Du nimmst da ein wahnsinniges Risiko", kommentierte FCB-Trainer Thomas Tuchel (49) die Szene nach dem Spiel.

Und Bayern-Kapitän Thomas Müller (33) versicherte: "Wir werden als Mannschaft ganz klar für ihn da sein."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa (Montage)

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