Ohne Kompany: FC Bayern trotz Ausfällen in Freiburg wie ein Spitzenreiter

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Freiburg - Ohne Cheftrainer Vincent Kompany und trotz der Ausfälle zahlreicher Stars (Kimmich, Diaz, Pavlovic, Kim, Neuer, Musiala) hat der FC Bayern das Bundesliga-Spitzenspiel am Sonntag beim SC Freiburg mit 3:1 (2:0) gewonnen. Die Schlussphase hatte es in sich.

Dayot Upamecano jubelt nach seinem Führungstreffer. Der Verteidiger verwandelte in Stürmer-Manier.
Dayot Upamecano jubelt nach seinem Führungstreffer. Der Verteidiger verwandelte in Stürmer-Manier.  © Harry Langer/dpa

Man müsse "enger zusammenrücken" und man wolle "für die, die nicht dabei sein können, spielen", hatte Bayern-Abwehrchef Jonathan Tah vor dem Anpfiff angesichts der langen Verletztenliste gesagt. Und man merkte den Münchnern von Beginn an diese Galligkeit an. Sofort übernahmen sie die Spielkontrolle.

Nach einer kurzen Spielunterbrechung wegen Pyro-Rauchs brachte ein Kraftakt von Upamecano die Gäste in Führung. Der Franzose blockte einen Schuss der Freiburger am eigenen Sechzehner, leitete den Konter ein und überrannte durchs Zentrum die aufgerückte Verteidigung des Sportclubs.

Im Halbfeld bekam er den Ball perfekt von Olise durchgesteckt, rannte allein auf SC-Keeper Backhaus zu und schob in Stürmer-Manier eiskalt ein (16.).

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Die Hausherren versteckten sich aber keineswegs und kamen auch zu Chancen. Tah konnte einen Schuss von Höler am Fünfmeterraum noch in höchster Not blocken (22.).

Allerdings leistete sich Freiburg auch immer wieder Ballverluste, während Bayern kaum Fehler machte. So kam Olise nach Vorlage von Laimer zu einer guten Möglichkeit (24.).

FC Bayern gewinnt gegen SC Freiburg: Heiße Schlussphase

Serge Gnabry (r.) traf zum ersten Mal in dieser Spielzeit.
Serge Gnabry (r.) traf zum ersten Mal in dieser Spielzeit.  © Harry Langer/dpa

Kurz vor der Halbzeit durfte sich Serge Gnabry über sein erstes Saisontor freuen. Der deutsche Nationalspieler tunnelte Backhaus aus spitzem Winkel (42.).

Nach der Pause untermauerten die Bayern ihre Überlegenheit, sie mussten aber gegen mutige Freiburger auch defensive aufmerksam bleiben. Scherhant prüfte Urbig zunächst mit einem Freistoß (48.), dann probierte es Beste aus der Distanz (54.).

Auf der Gegenseite flog ein Kopfball von Kane knapp über den Querbalken (51.). Kurz darauf musste Backhaus einen Flachschuss von Saibari abwehren (63.).

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Weil der Sportclub in der 82. Minute durch ein bitteres Eigentor von Tom Bischof aus dem Nichts den Anschluss erzielte, war in der Schlussphase nochmal Feuer drin.

Die Freiburger witterten jetzt ihre Chance, doch noch etwas Zählbares gegen den Rekordmeister zu holen. Matanovic scheiterte am Fünfmeterraum an Urbig (85.). Kurz darauf musste der Bayern-Keeper einen Kopfball des Kroaten entschärfen (87.).

In der Freiburger Power-Play-Phase vertändelte Backhaus den Ball weit vor seinem Tor gegen Olise. Der Franzose schob aus der Distanz sicher zum 3:1-Endstand ein (90.+5).

Titelfoto: Harry Langer/dpa

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