Offensiv-Juwel Alexander Prokopenko verlässt Carl Zeiss Jena zum Saisonende

Jena - Herber Rückschlag für den FC Carl Zeiss Jena: Die Thüringer müssen ab der kommenden Saison auf ihr Offensiv-Talent Alexander Prokopenko verzichten.

Alexander Prokopenko (20) galt als eine der größten Hoffnungen für die kommenden Jahre beim FC Carl Zeiss Jena. Nach Saisonende wird er den FCC allerdings verlassen.
Alexander Prokopenko (20) galt als eine der größten Hoffnungen für die kommenden Jahre beim FC Carl Zeiss Jena. Nach Saisonende wird er den FCC allerdings verlassen.  © Imago / Christian Schroedter

Wie der Verein in einer Mitteilung erklärte, wird der 20-Jährige den Verein nach Saisonende verlassen.

Die Entscheidung, nicht weiter in den Kernbergen spielen zu wollen, teilte Prokopenko den Verantwortlichen höchstpersönlich mit. Laut dem gebürtigen Hessen sucht er nach einer neuen Herausforderung. Zu welchem Verein der Shootingstar wechselt, gaben die Jenaer nicht bekannt.

"Diese Entscheidung, so hart sie für uns ist, müssen wir respektieren. Wir haben uns wirklich gestreckt, um Alex ein faires und attraktives Angebot zu machen, weil wir unseren Weg unbedingt mit ihm weitergehen wollten", sagte FCC-Sportdirektor Tobias Werner (36).

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Auch Chefcoach Andreas Patz (38) hätte sich einen Verbleib Prokopenkos im Paradies gewünscht: "Wir bedauern das, ganz klar, weil wir ihn sehr gern bei uns gehalten hätten."

Mit dem Abgang des 20-Jährigen verliert der FCC einen schnellen und dribbelstarken Offensivspieler. In den vergangenen Wochen, die für Jena von Aufs und Abs geprägt waren, war Prokopenko einer der Lichtblicke im Team von Andreas Patz.

Der FC Carl Zeiss Jena verkündet den Abgang von Alexander Prokopenko

In der Jugend spielte der in Bad Hersfeld geborene Prokopenko für Eintracht Frankfurt und Viktoria Fulda. 2017 wechselte er dann zu den B-Junioren des FC Carl Zeiss Jena. Im August 2020 rückte er unter dem damaligen Trainer Dirk Kunert (54) in den Kader der Profimannschaft auf, für die er insgesamt 37 Partien absolvierte.

Titelfoto: Imago / Christian Schroedter

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