Aue macht es zweistellig: Titelverteidiger startet mit 13:0 in Sachsenpokal!

❤️️
😂️
😱️
🔥️
😥️
👏️

Weißwasser - Das ist mal ein Statement des amtierenden Titelverteidigers! Erzgebirge Aue hat sein Auftaktmatch in der zweiten Runde des Sachsenpokals am Samstag beim VfB Weißwasser mit 13:0 (7:0) gewonnen.

Das 0:4 für Aue schoss Daniel Fišl (M.).
Das 0:4 für Aue schoss Daniel Fišl (M.).  © Picture Point/Gabor Krieg

Der haushohe Favorit ließ den Lausitzern trotz zahlreicher Wechsel in der Startelf nicht den Hauch einer Chance und machte überdeutlich, was für ein Unterschied zwischen vierter und siebter Liga herrscht.

Wie hatte Finn Heidrich vor dem Spiel betont: "Wenn wir das Ganze seriös angehen und unsere Leistung auf den Platz bringen, werden wir weiterkommen."

Er sollte aber sowas von Recht behalten - und als Doppeltorschütze selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Eröffnet wurde der Torreigen bereits nach sechs Minuten.

Aue-Coach Shubi fordert Derby-Mentalität: "Wenn man nicht mithält ..."
FC Erzgebirge Aue Aue-Coach Shubi fordert Derby-Mentalität: "Wenn man nicht mithält ..."

Bastian Strietzel mit dem weiten, öffnenden Pass auf Christoph Pauling, der auflegte für Levi Wagner - 1:0. Hugo Kaps (8.) auf Zuspiel von Pauling und Aurel Loubongo mit dem frühen Doppelschlag. Dann Heidrich (15.) mit dem dritten Streich der Veilchen. Die Messe war damit zeitig gelesen.

Aue ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach

Torjubel bei Aue nach dem 0:1 durch Torschütze Paul Wagner (M.).
Torjubel bei Aue nach dem 0:1 durch Torschütze Paul Wagner (M.).  © Picture Point/Gabor Krieg

Theo Kretschmer, der wie erwartet zwischen den Pfosten stand, erlebte derweil einen ruhigen Nachmittag, weil es die Vorderleute souverän machten.

Daniel Fisl (20.), der letzte Neuzugang, schraubte das Ergebnis bei seinem Stratelfdebüt mit einer Kopfball-Bogenlampe weiter in die Höhe. Das war Einbahnstraßen-Fußball par excellence. "Freut mich, dass er gleich im ersten Pflichtspiel getroffen hat", sagte Kaderplaner Steffen Ziffert zur Pause bei "LVZ".

Pauling (30./38.) und Loubongo (32.) brachten das einseitige Spiel auch ergebnistechnisch auf die Anzeigetafel.

Vier Niederlagen in Folge: Über Erzgebirge Aue braut sich etwas zusammen
FC Erzgebirge Aue Vier Niederlagen in Folge: Über Erzgebirge Aue braut sich etwas zusammen

Aue ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Maxim Burghardt (53.), Willi Kamm (66./84.), Tim Maciejewski (80.) und Linus Queißer (83.) machten das Dutzend voll. Heidrich (89.) sorgte kurz vor Ultimo für den 13. (!) Treffer.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue: