Dritte Niederlage in Folge: Erzgebirge Aue verliert in Greifswald und rutscht auf Platz 8!

Aue-Bad Schlema - Die Ergebniskrise bei Erzgebirge Aue wächst sich langsam aus. Nach der Niederlage gegen Chemie Leipzig und dem Pokal-Aus in Eilenburg unterlagen die Veilchen am Sonntagnachmittag beim Greifswalder FC mit 0:1 (0:1). Wenngleich ein Problem war, dass zum ersten Mal auswärts in dieser Saison ohne eigenes Tor blieb, war die Hauptursache einmal mehr ein mangelhaftes Defensivverhalten.

Nils Lihsek taucht vor Greifswalds Jakub Jakubov auf. Zu selten kamen die Veilchen vors Tor, um in der Hansestadt Zählbares mitzunehmen.  © Dennis Hambeck/FC Erzgebirge Aue

Aue fand, angeführt von Kapitän Marcel Bär, der nach einmonatiger Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand, besser in die Partie, machte daraus aber zu wenig und verfiel hinten wieder auf die alte Leier.

Michael Sternberg tunnelte Stylianos Kokovas und Daniel Fisl leistete gegen Lion Semic nur Begleitschutz. Den Schuss des Greifswalders aus halbrechter Position parierte Martin Männel nach außen weg, doch Maxim Burghardt hatte offensichtlich abgeschaltet und stand zu weit weg von Felix Heim (13.).

Die Führung fiel zwar aus dem Nichts, aber wirklich zwingend war das, was die Gäste bei ihrer weitesten Auswärtsfahrt boten, nicht. Als Bär (28.) durchgebrochen war und das lange Eck anvisiert hatte, fehlten nur Zentimeter.

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Über die Standards brauchte man gar nicht erst zu sprechen. Eine zweistellige Anzahl Ecken brachte keinen Ertrag.

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Gastgeber verteidigten Aues Angriffe weg

Maxim Burghardt im Zweikampf mit Marcus Niemitz. Beim Gegentor war er dagegen zu weit weg von seinem Mann.  © Dennis Hambeck/FC Erzgebirge Aue

Greifswald machte die Räume in der zweiten Halbzeit geschickt zu und ließ kaum noch etwas zu und lauerte vorne drin darauf, dass die nicht sattelfeste Veilchen-Defensive nochmal eine Einladung aussprechen würde.

So geschah es fast, als Sternberg (85.) gegen Patrick Kapp und Bastian Strietzel zum Abschluss kam. Männel, der erst ganz spät reagieren konnte, parierte bockstark mit dem Fuß.

Youngster Hugo Kaps (88.) hätte per Kopf den schmeichelhaften Ausgleich erzielen können und scheiterte knapp.

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Die Veilchen warfen zwar nochmal alles nach vorne, machten es den Hausherren aber auch sehr einfach das Ganze wegzuverteidigen. Der Drittliga-Absteiger rutscht damit auf den achten Platz ab und verabschiedet sich bis aufs Weitere aus dem Aufstiegsrennen.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 Chemnitzer FC 12 27:6 29
2 FC Rot-Weiß Erfurt 12 37:13 27
3 Hallescher FC 12 19:9 25
4 BFC Dynamo 12 21:12 24
5 FC Carl Zeiss Jena 12 21:11 22
6 Greifswalder FC 12 24:16 22
7 VSG Altglienicke 12 20:15 21
8 FC Erzgebirge Aue 12 20:17 21
9 FSV Zwickau 12 15:17 18
10 1. FC Lokomotive Leipzig 12 23:23 16
11 SV Babelsberg 03 12 14:17 13
12 1. FC Magdeburg II 12 21:25 13
13 BFC Preussen 12 15:18 11
14 Hertha BSC II 12 10:22 10
15 BSG Chemie Leipzig 12 13:20 9
16 RSV Eintracht 1949 12 13:30 6
17 FSV 63 Luckenwalde 12 12:29 6
18 Tasmania Berlin 12 13:38 5

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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