Aue - Aufatmen bei Erzgebirge Aue und Linus Queißer! Der Youngster war nach dem Elfmeter-Foul gegen die VSG Altglienicke verletzungsbedingt vom Platz gegangen. Nun kam die offizielle Entwarnung.
"Es war nur ein Schlag auf den Oberschenkel", bestätigte Pressesprecher Lars Töffling die Diagnose der medizinischen Abteilung auf Nachfrage von TAG24.
Queißer hatte bereits direkt nach Abpiff leichte Entwarnung gegeben: "Ich habe bei der Elfmetersituation einen kleinen Schlag abbekommen und danach hat es gekrampft, aber das wird nichts Schlimmeres sein."
Gut für den Schacht, denn der 22-Jährige hatte vom Start weg unter Beweis gestellt, wieso man an ihm noch richtig viel Freude haben wird.
Der Neuzugang von Eintracht Braunschweig hatte letzte Saison bereits für Babelsberg seine Offensivqualitäten unter Beweis gestellt und knüpfte im neuen Terrain nahtlos daran an.
So hatte Queißer maßgeblichen Anteil am ersten Saisontor, wenngleich das mit Lennart Czyborra von einem Altglienicker erzielt wurde.
Aber eben nur, weil Queißer auf links aufdrehte, drei Mann stehen ließ und einem Verteidiger dabei noch eine Schürze schob.
Linus Queißer war gegen Altglienicke an zwei Toren von Erzgebirge Aue direkt beteiligt
Als sich Ex-Veilchen Anthony Barylla und VSG-Keeper Luis Klatte in bester "Nimm du, ich hab' ihn sicher"-Manier selbst im Weg standen, besaß der Youngster den richtigen Riecher und forcierte den Strafstoß, der von Marcel Bär zur neuerlichen Führung verwandelt wurde.
Er war an zwei Toren direkt beteiligt. Marcel Bär und Tim Maciejewski als Torschützen an jeweils einem.
Christoph Pauling hatte einen Pfostenschuss. Die Offensive ist breit aufgestellt, so die erste Bestandsaufnahme.
"Ich glaube jeder von uns vorne hat andere Qualitäten, die er einbringen kann und das hat man heute gesehen. Schön, wenn die vordere Reihe gleich an den Toren beteiligt ist, weil das Selbstvertrauen gibt", freut sich Maciejewski, Torschütze des ersten eigenen Auer Saisontreffers.