Gefühlsexplosion nach Aue-Sieg: "Dafür sind wir Fußballer geworden"

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Aue-Bad Schlema/Leipzig - "Aue ist der geilste Klub der Welt", schallte es durch das Bruno-Plache-Stadion. Der FC Erzgebirge setzte sich am Sonntag im Krimi bei Lok Leipzig dank des Treffers von Marcel Bär (34) in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit 2:1 (0:0) durch.

Lok-Sportchef Toni Wachsmuth (39) mit Trainer Torsten Ziegner (48).
Lok-Sportchef Toni Wachsmuth (39) mit Trainer Torsten Ziegner (48).  © picture point/Sven Sonntag

"Eine absolute Gefühlsexplosion. Dafür sind wir Fußballer geworden", sprudelte es aus dem 34-Jährigen hinaus. Dann stoppte er ab, weil Simon Skarlatidis (35) beim Vorbeigehen in der Mixed-Zone ihm aber mal richtig ordentlich zum Glückwunsch auf den Rücken klopfte.

Als sich "Cello" gesammelt hatte, ging er auch darauf ein, was für ein extrem hartes Stück Arbeit es war. Linus Queißer (22), Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0, hatte zuvor schon betont, wie viele Wege Bär übers ganze Spiel hinweg gegangen war. Und dann ging er nochmal diesen einen Weg in die Tiefe und überlupfte Justin Duda (23).

Bär: "In der fünften Minute hatte ich eine Chance, wo ich alles falsch mache, was ich falsch machen kann. Aber ich wusste, ich bekomme nochmal diese eine Chance."

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Und die machte er dann auch kaltschnäuzig wie kaum ein Zweiter. "Ich merke, dass ich Vorsprung vorm Verteidiger habe. Dann haust du nochmal alles raus und konzentrierst dich, den Ball vernünftig zu chippen. Bei dem stumpfen Rasen kann alles passieren. Ich bin froh, damit den Fehler wettgemacht zu haben", so der Matchwinner.

Aue klettert auf Platz 3

Matchwinner Marcel Bär (34).
Matchwinner Marcel Bär (34).  © picture point/Sven Sonntag

Fußball ist ein Fehlerspiel und den einen Fehler mehr leisteten sich die Probstheidaer. Dabei waren die nach dem Ausgleich von Nils-Florian Kaiser (24) drauf und dran ihrerseits auf 2:1 zu stellen.

"Es war ein sehr zerfahrenes Spiel, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Wir haben es nicht geschafft, die Dinge, die uns Aue angeboten hat, konsequent auszunutzen, weil wir nicht präzise genug waren", haderte Lok-Sportchef Toni Wachsmuth (39).

In der Häufigkeit habe man sich zu viele einfache Fehler geleistet.

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Leipzig muss damit in der Tabelle abreißen lassen, wohingegen Aue auf Platz drei klettert.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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