Aue - Da sich Max Uhlig (20) nach wie vor mit der lädierten Schulter herumplagt, steht fest, dass Martin Männel (38) am Samstagnachmittag gegen den FSV Luckenwalde das Tor bei Erzgebirge Aue hüten wird - und das zum nun bereits 600. (!) Mal. Eine schier unfassbare Zahl in der heutigen schnelllebigen Fußballzeit.
"Nicht nur ich, sondern wir alle sind stolz darauf, Martin Männel auf diesem Weg zu begleiten. 600 Spiele! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Und das noch in einem topfitten Zustand!", unterstrich Veilchen-Coach Khvicha Shubitidze (52), als er auf der Spieltagspressekonferenz von TAG24 auf das bevorstehende Jubiläumsspiel angesprochen wurde.
"Man kann froh sein, Martin zu haben. Mit seiner Erfahrung, seiner ruhigen und entspannten Art tut er der Mannschaft gut", so "Shubi", der sich als Geschenk drei Punkte und eine weiße Weste am Samstag wünscht.
Gegen den Tabellenvorletzten sollte das im Bereich des Möglichen sein.
"Ich gehe davon aus, dass sie sehr tief stehen werden, aber für uns gibt es kein Wenn und Aber. Luckenwalde steht mit dem Rücken zur Wand und hat nix zu verlieren. Alles andere als eine Niederlage ist für sie ein Erfolg. Das wissen wir und werden sie sehr ernst nehmen, um die drei Punkte hierzubehalten", stellt Shubitidze in Aussicht.
Erzgebirge Aue lädt zum Familientag ein
Doch nicht nur aus diesem Grund verspricht es, ein lohnender Stadionbesuch zu werden. Die Veilchen laden rund ums Heimspiel zum Familientag ein. Auf dem Stadiongelände werden hierfür mehrere Attraktionen aufgebaut, wie Soccer-Court, Human Table Soccer, Fußball-Darts, eine Schusskraftmessung, ein Tischkicker XXL oder eine Fußball-Hüpfburg.
Das rege Treiben beginnt bereits um 12 Uhr und wird nach Spielende von 16 bis 18 Uhr auf dem Stadion-Areal am FanShop fortgesetzt, wo es als krönenden Abschluss eine Autogrammstunde mit der gesamten Mannschaft gibt.
Jubilar Männel wird dabei sicherlich alle Hände voll zu tun haben - vielleicht sogar mehr, als in den 90 Minuten zuvor.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 7 | 23:5 | 17 | |
| 2 |
|
Chemnitzer FC | 7 | 16:3 | 17 | |
| 3 |
|
FC Erzgebirge Aue | 7 | 13:10 | 14 | |
| 4 |
|
1. FC Magdeburg II | 7 | 17:12 | 13 | |
| 5 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 7 | 10:5 | 13 | |
| 6 |
|
FSV Zwickau | 7 | 8:9 | 13 | |
| 7 |
|
Greifswalder FC | 7 | 15:10 | 12 | |
| 8 |
|
VSG Altglienicke | 7 | 14:10 | 12 | |
| 9 |
|
Hallescher FC | 7 | 9:5 | 12 | |
| 10 |
|
BFC Dynamo | 7 | 10:8 | 11 | |
| 11 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 7 | 13:13 | 10 | |
| 12 |
|
RSV Eintracht 1949 | 7 | 11:15 | 6 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 7 | 9:12 | 5 | |
| 14 |
|
Hertha BSC II | 7 | 5:15 | 5 | |
| 15 |
|
Tasmania Berlin | 7 | 8:22 | 4 | |
| 16 |
|
BFC Preussen | 7 | 5:12 | 3 | |
| 17 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 7 | 5:18 | 3 | |
| 18 |
|
BSG Chemie Leipzig | 7 | 2:9 | 2 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.