Kommt noch ein neuer Spieler? So plant Erzgebirge Aue am Deadline Day
Aue - Während andernorts am Deadline Day noch geschäftiges Treiben herrscht, Spieler abgegeben oder aufgenommen werden, heißt es im Lößnitztal: Still ruht der See. Erzgebirge Aue hat auf der Zielgeraden keine Neuzugänge in der Pipeline.
Dies bestätigte Pressesprecher Lars Töffling (56) auf TAG24-Nachfrage. Doch was nicht ist, kann noch werden. Möglich macht es die Tatsache, dass im Gegensatz zum Wintertransferfenster auch nach Transferschluss am Dienstag noch vereinslose Spieler unter Vertrag genommen werden können.
"Ob wir jetzt noch mal die Schatulle aufmachen und irgendwelche Spieler herzaubern, da sollten wir alle nicht in Panik verfallen, sondern ganz ruhig bleiben, denn wir haben eine sehr gute Grundlage gelegt", hatte Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52), letzten Freitag zur Pressekonferenz auf weitere Verstärkungen angesprochen, erklärt.
Bedarf hatte der Veilchen-Coach zuvor immer wieder in der Defensive angemeldet, wo Aue Körpergröße fehlte.
Diese Baustelle wurde mit dem Transfer des 26-jährigen Tschechen Daniel Fisl behoben. Der 1,91 Meter große, variable Defensivspieler ist der vorerst letzte von insgesamt 17 externen Sommerneuzugängen gewesen.
23 Abgänge beim FC Erzgebirge Aue
Dem gegenüber stehen 23 Abgänge. Zuletzt fand in Eric Uhlmann (23) das nächste Ex-Veilchen einen neuen Verein. Der defensive Mittelfeldspieler schloss sich am Montag dem Drittliga-Mitabsteiger 1860 München aus der Regionalliga Bayern an und trifft dort auf den letztjährigen Teamkollegen Moritz Seiffert (25).
In die Regionalliga Nordost und damit zur unmittelbaren Konkurrenz waren zuvor Ricky Bornschein (26, Lok Leipzig), Jamilu Collins (32, Tasmania Berlin) sowie Anthony Barylla (29, VSG Altglienicke) gewechselt.
Ohne Verein ist bis Dienstag nur noch Mittelfeldspieler Marvin Stefaniak (31) gewesen.
Titelfoto: picture point/Sven Sonntag
