Startelf-Garantie für die Derbysieger? Aue-Coach Shubitidze: "Das mag ich nicht so sehr"

Aue-Bad Schlema - "Never change a winning team" bei Erzgebirge Aue nach dem überzeugenden Derbysieg in Zwickau? "Ich habe da meine eigene Meinung dazu", entgegnete Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52) auf diese Frage bei der Pressekonferenz vor dem Samstagsspiel gegen Carl Zeiss Jena (14.30 Uhr live im MDR).

Aue-Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52).  © Picture Point/ Sven Sonntag

"Man wird unabsichtlich selbstzufrieden und das mag ich nicht so sehr. Ich gucke im Training genau hin, wie sich wer einbringt und wenn ich etwas entdecke, tue ich mich schwer, denjenigen dann spielen zu lassen", will Shubitidze keine Startelf-Garantie aussprechen.

Zwei, drei Möglichkeiten, zu wechseln, habe er. Einerseits gefielen ihm die Einwechsler um Finn Heidrich (20), der gegen den FSV als Torschütze und Vorbereiter glänzte, und andererseits ist Top-Torjäger Tim Maciejewski (26) nach Sperre zurück.

So oder so muss sich der 52-Jährige gegen defensiv starke Thüringer etwas einfallen lassen. "Wir haben uns etwas anders aufgestellt, was den Gegner anbelangt, laufen anders an, sind variabler, indem wir tiefer oder höher stehen", fruchten Shubitidzes Lösungsansätze langsam.

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Auch seine taktische Umstellung in der Defensive, mit Daniel Fisl (26) in der Viererkette und dafür Bastian Strietzel (28) auf der Sechs, zeigt Wirkung.

Shubitidze: "Wir haben jemanden gebraucht, der im Zentrum auch etwas lauter ist. Bastian passt da mit seiner Erfahrung rein, sodass wir eine gute Achse haben."

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Beide Mannschaften mit Trauerflor

Im Gedenken an die kürzlich verstorbene Trainer-Legende Heiko Weber (†61) spielen beide Mannschaften mit Trauerflor.  © Picture Point / Sven Sonntag

Das Duell zwischen dem Schacht und Carl Zeiss, es wird auch ein sehr bewegendes werden. Die beiden Ost-Klubs werden am Sonnabend in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Heiko Weber mit Trauerflor auflaufen.

Zudem wird es vor Anpfiff eine Schweigeminute geben, wie FCE-Pressesprecher Lars Töffling bestätigte.

Weber prägte beide Vereine, stieg mit Jena aus der vierten bis in die 2. Bundesliga auf.

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In Aue formte er von 2008/09 eine Drittliga-Mannschaft um Martin Männel (38), Jan Hochscheidt (39) oder Marc Hensel (40), die dann in der Folgesaison unter Rico Schmitt (58) in die 2. Bundesliga zurückkehrte.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 14 42:18 31
2 Chemnitzer FC 14 30:9 30
3 Hallescher FC 14 22:11 29
4 VSG Altglienicke 14 26:17 27
5 FC Carl Zeiss Jena 14 23:12 26
6 BFC Dynamo 14 22:13 26
7 FC Erzgebirge Aue 14 23:18 24
8 Greifswalder FC 14 28:23 22
9 1. FC Magdeburg II 14 27:28 19
10 FSV Zwickau 14 17:22 19
11 1. FC Lokomotive Leipzig 14 27:27 18
12 SV Babelsberg 03 14 15:23 16
13 BSG Chemie Leipzig 14 17:22 13
14 BFC Preussen 14 16:22 11
15 Tasmania Berlin 14 21:39 11
16 Hertha BSC II 14 10:25 10
17 RSV Eintracht 1949 14 15:32 9
18 FSV 63 Luckenwalde 14 14:34 6

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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