Duell mit Aufsteiger: Darauf kommt es für den FCM gegen Osnabrück an

Magdeburg - Am kommenden Samstag geht es für den 1. FC Magdeburg im zweiten Saisonspiel gegen den VfL Osnabrück darum, Wiedergutmachung zu betreiben und den Fehlstart abzuwenden. Der Aufsteiger wird dabei alles andere als eine einfache Aufgabe werden.

Der FCM wird nach dem verkorksten Saisonstart versuchen, auswärts die ersten drei Punkte zu holen.  © Julius Frick/dpa

Denn der VfL Osnabrück zeigte zum Saisonstart eine achtbare Leistung. Gegen den Bundesligaabsteiger aus Heidenheim hielten sie auswärts lange gut mit, mussten sich am Ende dann aber doch mit 3:4 geschlagen geben. "Meine Mannschaft hat einen Kampf auf Augenhöhe geliefert", sagte Trainer Timo Schultz.

Trotz des geringsten Kaderwerts der gesamten Liga (8,9 Mio. Euro) haben sich am ersten Spieltag gute Ansätze erkennen lassen, die dem FCM die kommende Auswärtsfahrt erschweren werden.

Mit Badjie und Kopacz hat die Elf von Timo Schultz in der 3-4-2-1-Formation zwei Akteure, die mit ihrer Dynamik immer wieder für Nadelstiche setzen können.

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Doch bei Nadelstichen blieb es in Heidenheim nicht, schließlich kamen die Lila-Weißen auf sehr starke 26 Torschüsse, von denen drei das Netz zappeln ließen. Diese Offensivkraft wird auch für die FCM-Abwehr, die gegen Braunschweig sichtlich verunsichert wirkte, gefährlich werden.

Dass der VfL Osnabrück in der 2. Liga mit solch einem Torfestival starten würde, war nicht unbedingt abzusehen. In der letzten Saison musste die Mannschaft von Timo Schultz nur 34 Gegentore in 38 Spielen hinnehmen und war damit mit Abstand die beste Defensive der Liga.

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Darauf muss der FCM achten

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FCM und dem VfL endete in einem 1:1.  © Andreas Gora/dpa

Das Trainerteam rund um Petrik Sander (65) wird nach dem Auftakt-Debakel versuchen das Selbstbewusstsein der Mannschaft zu festigen und sich bestmöglich auf den kommenden Gegner einzustellen. Besonders die Defensive muss sich besser abstimmen und die Lücken möglichst eng halten.

Dabei wird es auch besonders auf eine Sache ankommen: die Umschaltmomente der Osnabrücker zu unterbinden. Für den 1. FC Magdeburg waren gegen Eintracht Braunschweig nämlich genau diese Situationen Ursache für gleich mehrere Gegentore.

Ob Sander in der Innenverteidigung personell schon an Spieltag zwei wechseln wird, ist noch unklar. Sowohl Jaeckel als auch McNulty zeigten im Spiel gegen Braunschweig Temponachteile und wirkten verunsichert, Müller wäre demnach eine Option.

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Ebenfalls wichtig wird die Einstellung sein. Petrik Sander hinterfragte nach Braunschweig eben genau das: "Der ein oder andere hatte vielleicht eine andere Erwartungshaltung im Kopf und ist dann eben bitterböse gelandet." Der Aufsteiger darf zu keiner Sekunde unterschätzt werden.

An der Bremer Brücke hat der FCM jetzt die Chance, das Ergebnis des letzten Wochenendes ein wenig in Vergessenheit geraten zu lassen und, wie Tobias Müller es gesagt hatte, "in Osnabrück die Saison neu zu eröffnen".

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