Generalprobe vor Pokalspiel: FCM will gegen Karlsruhe den nächsten Heimerfolg

Magdeburg - Am morgigen Samstag (13 Uhr) geht es für den 1. FC Magdeburg im nächsten Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Die Elbestädter wollen den verlorenen Elb-Clásico am vergangenen Spieltag möglichst schnell abhaken, doch mit dem KSC kommt ein Team, das ordentlich Selbstbewusstsein tanken konnte.

Im letzten Aufeinandertreffen mussten sich die Elbestädter mit 1:3 geschlagen geben.  © Julius Frick/dpa

Karlsruhe konnte sich am vergangenen Wochenende mit dem 4:0-Sieg gegen Darmstadt ein wenig den Frust von der Seele ballern. Durch die drei Punkte schaffte die Mannschaft von Maximilian Senft (37) den Sprung von einem direkten Abstiegsplatz in die zunächst sichere Zone. Doch natürlich ist es tabellarisch nach wie vor extrem eng.

Für die Magdeburger wird es an diesem Wochenende darum gehen, die berühmte Reaktion zu zeigen. Nach dem verlorenen Derby gegen Dynamo am vergangenen Spieltag möchten die Blau-Weißen möglichst schnell mit drei Punkten antworten. FCM-Coach Petrik Sander (65) blickt auf der PK vor dem Spiel auf die nächste Aufgabe:

"Der KSC ist eine Mannschaft, die viel zuläuft, die aus Räumen agiert und die ein brutales Umschaltspiel hat. Unsere Aufgabe wird es sein, sie nicht in diese Situationen kommen zu lassen", so der Trainer. Dabei gibt es im Karlsruher Spiel besonders einen Namen, auf den zu achten sein wird: Marvin Wanitzek.

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Der 33-Jährige ist schon lange einer der besten Spieler der 2. Liga und könnte dem FCM das Leben erneut schwer machen. Besondere Beachtung wird Wanitzek im Spiel allerdings wohl nicht bekommen: "Er ist ein überragender Fußballer, der sich solchen Dingen immer wieder entziehen kann. Deswegen bringt das nichts, irgendeinen abzustellen, der ihm hinterherläuft", erklärt Sander.

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1. FC Magdeburg hat Elb-Clásico aufgearbeitet

Der FCM möchte die Niederlage des vergangenen Spieltags möglichst schnell abhaken.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Gegen Dresden seien einige Abläufe in bestimmten Situationen "in Vergessenheit geraten", sagte Sander. Natürlich wurde die vergangene Woche genutzt, um gewisse Dinge wieder aufzufrischen: "Wir haben versucht, das wieder in die Köpfe reinzukriegen und im Training immer wieder diese Abläufe probiert. Es geht nur darüber."

Dass seine Mannschaft gut zehn Kilometer weniger gelaufen ist als die Dresdener, sei laut dem 65-Jährigen kein Faktor für die Niederlage gewesen: "Wenn man das hernimmt, um daraus abzuleiten, dass wir das Spiel verloren haben, dann ist es falsch. Wir spielen immer noch Fußball. Wir sind kein Leichtathletik-Wettbewerb, wo es darum geht, wer am schnellsten oder am weitesten läuft."

Das Spiel sei ohnehin "Schnee von gestern", schließlich ginge es jetzt nur um das Duell gegen den KSC. Und in diesem dürfen die Elbestädter wohl auch auf Falko Michel (25) sowie Alexander Nollenberger (29), die beide wieder Teil des Trainings waren, hoffen.

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"Es gibt schon noch ein paar Fragezeichen. Falko wird, so wie es jetzt aussieht, auch dabei sein. Nolle hat auch die ganze Woche trainiert, von daher kann man endlich Entwarnung geben, mal schauen, wie sich das dann morgen beim Abschlusstraining darstellt", teilt Sander mit.

Dass es in wenigen Tagen im Pokalspiel gegen den größten Namen im deutschen Fußball geht, spielt für die Magdeburger noch keine Rolle: "Das ist jetzt nicht aktuell. Das darf in den Köpfen keine Rolle spielen. Deswegen wurde es auch gar nicht thematisiert", so Sander zum Bayern-Spiel.

Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 Hertha BSC 8 19:8 22
2 VfL Wolfsburg 9 23:13 18
3 1. FC Nürnberg 8 21:11 18
4 1. FC Kaiserslautern 8 8:4 15
5 1. FC Heidenheim 8 15:15 14
6 1. FC Magdeburg 8 14:11 13
7 FC St. Pauli 9 11:9 12
8 Arminia Bielefeld 8 13:13 11
9 FC Energie Cottbus 8 16:17 9
10 SpVgg Greuther Fürth 8 12:13 9
11 SG Dynamo Dresden 8 11:15 8
11 VfL Osnabrück 8 11:15 8
13 Karlsruher SC 8 10:14 8
14 Hannover 96 8 8:13 8
15 SV Darmstadt 98 9 8:18 8
16 Eintracht Braunschweig 8 13:15 7
17 VfL Bochum 1848 9 5:10 7
18 Holstein Kiel 8 7:11 5

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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