Iyoha als Ergänzung in der Offensive: FCM-Neuzugang beweist sich schon früh in der Saison
Magdeburg - Für Emmanuel Iyoha (28) verlief das letzte Wochenende glänzend. Mit seinem Treffer gegen den VfL Osnabrück stellte er seine Fähigkeiten schon früh in der Saison unter Beweis - er könnte die perfekte Addition für die Offensivreihe des FCM sein. In einer Medienrunde am Dienstag sprach er über sein Tor und die eigenen Fähigkeiten.
Nach dem missglückten Auftakt gegen Braunschweig war es für die Magdeburger alles andere als einfach, sich von dieser recht deutlichen Niederlage zu erholen. "Das war auch für den Kopf einiges an Arbeit", so Iyoha. Unter der Woche wurden dann aber offenbar die richtigen Maßnahmen vollzogen, sodass es gegen Osnabrück besser aussah.
An der Bremer Brücke hatte der 28-Jährige mit seinem Tor einen großen Anteil am 3:0-Sieg der Elbestädter: "Ich hab mich extrem gefreut, dass der Knoten so früh in der Saison platzt", erzählte er. Das hatte allerdings auch noch einen anderen Grund:
Der Ex-Düsseldorfer hatte in der Vergangenheit immer wieder auch defensiv ausgeholfen und konnte seine Qualitäten nach vorne nicht mehr so deutlich offenbaren. Das hat sich jetzt geändert: "Es ist schön zu sehen, dass der Offensivspieler noch da ist", schmunzelte Iyoha.
In der letzten Saison kam der 28-Jährige in 25 Zweitligaspielen für Fortuna Düsseldorf auf einen Treffer. Diese Marke hat er bereits nach zwei Spieltagen mit seinen Elbestädtern egalisiert.
Atik, Zukowski und Iyoha: Der perfekte Angriff für den FCM?
Schon jetzt wirkt Emmanuel Iyoha also wie die passende Ergänzung zu der FCM-Angriffsreihe bestehend aus Baris Atik (31) und Mateusz Zukowski (24). Seine beiden Mitspieler kann der Neuzugang nur in den höchsten Tönen loben:
"Baris kenne ich schon viele Jahre. Er war immer einer der Spieler, wo wir gesagt haben, dass wir aufpassen müssen. Und wie Zuko die Dinger reinknallt, das ist schon Wahnsinn", schwärmte Iyoha.
Er selbst findet seinen Platz neben dieser geballten Qualität noch, weiß aber auch um die eigenen Fähigkeiten: "Wenn ich da ein bisschen unter dem Radar aufblühen kann, soll mir das recht sein. Vielleicht sagt man dann auch bald, dass man auf alle drei da vorne aufpassen muss."
Am kommenden Wochenende dürfen sich die drei dann erneut unter Beweis stellen, wenn es in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Oberligisten Bahlinger SC geht.
Titelfoto: David Ebener/dpa

