"Können mit dem Punkt leben": FCM nach intensiver Woche zufrieden

Magdeburg - Der 1. FC Magdeburg beendet mit dem 1:1 gegen Darmstadt eine anstrengende Englische Woche und kann mit der Bilanz zufrieden sein. Auch die FCM-Verantwortlichen können sich mit dem Unentschieden gegen die Lilien anfreunden.

Nach einer anstrengenden Englischen Woche ist der FCM mit dem Remis gegen die Lilien zufrieden.  © Uwe Anspach/dpa

"Wir können mit dem Punkt einen Tick besser leben, weil wir eine etwas komfortablere Ausgangssituation haben", sagte FCM-Coach Petrik Sander (65) auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte sehr gut begonnen und drückte die Gastgeber immer weiter in die eigene Hälfte.

"Ich glaube die ersten 28 Minuten war Ballbesitz pur, auch dadurch, dass Darmstadt sehr tief stand, und zwar versucht hat uns anzulaufen, aber wir mit unseren Ballpassagen immer verlagert haben", so Sander. Dann allerdings veränderte sich die Dynamik des Spiels, was auch das Trainerteam wahrnahm:

"Mit dem 1:0 war dann klar, dass sich etwas verändern wird und wir dann nicht mehr so viel Zeit haben werden."

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Darmstadt agierte aktiver, lief deutlich früher an und zwang die Magdeburger zu Fehlern. Umso unglücklicher für die Elbestädter war dann, dass Innenverteidigung Müller aufgrund einer Kopfverletzung kurzzeitig an der Seitenlinie behandelt werden musste.

"Das 1:1 fällt dann in einer Situation, wo beide Mannschaften einer weniger sind, aber trotzdem kann und muss man so etwas besser verteidigen. Aber so ein Tor muss man erstmal machen, Chapeau", blickte Sander auf den Gegentreffer.

In der zweiten Hälfte war dann durchaus zu spüren, dass beide Teams unter der Woche im Pokal gespielt hatten, denn die Partie verlor klar an Tempo. Trotzdem ist der 65-jährige Coach nach der Englischen Woche zufrieden: "Wir nehmen den Punkt gerne mit und sind froh, dass wir uns jetzt auf die Heimfahrt machen können."

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FCM auch gegen St. Pauli ohne Zukowski?

Es bleibt weiterhin unklar, ob Mateusz Zukowski (24) am nächsten Spieltag wieder fit sein wird.  © Julius Frick/dpa

Ähnlicher Meinung war auch Baris Atik: "Die ersten 30 Minuten waren wirklich überragend, wir haben den Gegner nur laufen lassen und machen dann clever das 1:0", fasste der 31-Jährige die gute Phase der Magdeburger zusammen. "Danach kassieren wir das Tor, das so nicht fallen darf. Nach dem Ausgleich war die Partie offen, beide Mannschaften hätten gerne gewonnen. Am Ende war es gerecht, dass es Unentschieden stand."

Personell war eben auch zu spüren, dass Torschütze Mateusz Zukowski nicht mit von der Partie war. Der Pole hat nach dem Spiel gegen Bayern weiterhin mit einer Schulterverletzung zu kämpfen, fraglich, ob er gegen St. Pauli am nächsten Wochenende schon wieder einsatzbereit ist.

"Es scheint glimpflicher zu sein, als zunächst befürchtet. Es gibt keine strukturellen Verletzungen, ist aber eben eine Schulterprellung. Er wird nächste Woche schmerzadaptiert ins Training einsteigen", erläuterte Sander den aktuellen Zustand.

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