Magdeburg - Der 1. FC Magdeburg feiert mit dem 2:0 (0:0) gegen Holstein Kiel den dritten Sieg in Folge! In einem sehr umkämpften Heimspiel schaffen die Elbestädter es erneut, die Null zu halten und brillieren dann durch ihre personifizierte Effektivität im Namen von Mateusz Zukowski.
Die Anfangsviertelstunde gestaltete sich äußerst ausgeglichen, Strafraumszenen blieben jedoch Mangelware. Grund für Diskussion gab es allerdings trotzdem: Der bereits verwarnte Alexander Nollenberger grätschte bei einem Blockversuch auch seinen Gegenspieler um, kam zunächst allerdings davon.
Danach rissen die Kieler das Spielgeschehen immer weiter an sich und sammelten durch Ballbesitz die nötige Sicherheit. Nach 23 Minuten erspielten sich die Störche dann die erste gute Gelegenheit, doch Harres' Lupfer über Reimann ging knapp neben das Tor.
Die Aufregung in diesem Spiel erreichte nach knapp 30 Minuten ihren Höhepunkt, als Schiedsrichter Jarno Wienefeld auf Strafstoß für Kiel entschied. Nach Ansicht der Bilder korrigierte er jedoch seine Entscheidung und setzte das Spiel mit Schiedsrichter-Ball fort.
Von Magdeburg kam in der ersten Hälfte offensiv allerdings viel zu wenig, nicht umsonst hatten die Elbestädter lediglich einen xG-Wert von 0,17. Das einzig Positive an diesen ersten 45 Minuten war, dass auch hinten noch die Null stand.
FCM feiert Traum-Duo
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte machten ausschließlich die Gäste das Spiel. Mit den Chancen von Kapralik (50.) und Sekine (51.) waren die Störche äußerst nah an der Führung dran, doch es fehlte am Ende die Genauigkeit.
Dafür ging es dann auf der anderen Seite rund und erneut sollte es eine Koproduktion aus dem Traum-Duo sein. Atik fand nach einem Gegenstoß den völlig blanken Zukowski im Strafraum, der sich nicht zweimal bitten ließ und den Ball zur 1:0-Führung ins gegnerische Gehäuse beförderte (72.). Für den FCM war es der erste Schuss aufs Tor seit der fünften Minute.
Der Treffer beflügelte den FCM, welcher keine zehn Minuten später die nächste Schlafmützigkeit der Kieler ausnutzte. Nach einer schnell ausgeführten Ecke konnte Nollenberger in Seelenruhe auf den Kopf von Hyryläinen flanken, der zum 2:0 einnickte.
Danach passierte in beide Richtungen nichts mehr. Die Kieler hatten durch die zwei Gegentreffer die Hoffnung aufgegeben und der FCM verwaltete die doppelte Führung. Mit dem 2:0-Erfolg ist es nicht nur der dritte Sieg in Folge, sondern auch das dritte Spiel zu null in Folge.