"Wir haben viel miteinander geredet": FCM möchte Auftaktdebakel abhaken

Magdeburg - Die Schnelllebigkeit im Fußball kann Fluch und Segen zugleich sein. Im Falle des 1. FC Magdeburg ist es sicherlich von Vorteil, denn schon am Samstag haben die Elbestädter gegen den VfL Osnabrück die Chance, die 1:6-Auftaktniederlage wiedergutzumachen.

Baris Atik (31) möchte mit seinem FCM am Samstag die ersten drei Punkte einfahren.  © Julius Frick/dpa

"Das sind immer die schlimmsten Ergebnisse. Wenn man komplett überrascht wird", blickte FCM-Coach Petrik Sander (65) auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Osnabrück auf das letzte Wochenende zurück. Trotzdem ist er der Meinung, dass die letzten Tage geholfen haben, das Ganze zu verarbeiten:

"Wir haben versucht, das zu ergründen und ich denke, das ist uns gelungen. Wir haben viel miteinander geredet", so der Coach. Dabei seien vor allem die Führungsspieler, von denen man es auch erwarten würde, vorangegangen, um die Mannschaft wieder aufzurichten.

Der 65-Jährige ist dabei der Erste, der auch mit sich selbst sehr kritisch umgeht. "Wir beziehen uns da komplett mit ein. Auch wir haben Fehler gemacht, haben Dinge falsch eingeschätzt", so Sander.

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Mit dem 1. FC Magdeburg und dem VfL Osnabrück treffen jetzt zwei Mannschaften aufeinander, die am letzten Wochenende die meisten Gegentore kassiert haben. Fußballromantiker werden auch diesmal wieder auf viele Tore hoffen.

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Wie kann der 1. FC Magdeburg es gegen Osnabrück angehen

FCM-Coach Petrik Sander (65) möchte gegen den VfL Osnabrück als eine Mannschaft auftreten.  © Daniel Karmann/dpa

Ob der 1. FC Magdeburg gegen Osnabrück jetzt besonders auf Offensive gehen wird oder aber versuchen wird, erst einmal die Null zu halten, das ist noch unklar. "Ich glaube, die Symbiose aus beidem ist wichtig", so Sander über mögliche Taktiken.

Trotz der 1:6-Niederlage am ersten Spieltag möchte der FCM-Trainer nicht alles "über den Haufen werfen". Ihm sei bewusst, dass sich im Vergleich zum vorherigen Spiel einiges ändern muss, trotzdem darf es nicht "zu wirr" werden:

"Man muss schon bei sich bleiben und auch weiterhin das Vertrauen geben. Und dann die Spiele, die wir jetzt haben, mit einem anderen Leben füllen", so der 65-Jährige.

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Ein Sieg gegen den VfL sei laut Sander allerdings nur als Mannschaft möglich: "Wir wollen das Team in den Vordergrund stellen und es gemeinsam schaffen. Das ist der Schlüssel des Ganzen."

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