Gewinnt St. Pauli erstmals seit fast 15 Jahren wieder an der Alten Försterei?

Berlin - Wer holt sich die Big Points? Der FC St. Pauli muss am Ostersonntag (15.30 Uhr) bei Union Berlin ran und will die Köpenicker mit einem Sieg wieder zurück in den Abstiegskampf holen. Der letzte Dreier an der Alten Försterei liegt allerdings schon lange zurück.

Das Duell zwischen dem FC St. Pauli und Union Berlin am Ostersonntag verspricht, kein Leckerbissen zu werden.  © Christian Charisius/dpa

Die Vorzeichen für die Partie sind klar: Gewinnt Union, machen sie einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt, gewinnt St. Pauli, wird das Rennen um den Klassenerhalt noch enger. Derzeit liegen beide Teams sieben Zähler auseinander.

Fußballerisch wird das Spiel kein Leckerbissen, das sind die Begegnungen der Köpenicker in den seltensten Fällen, vielmehr wird es darauf ankommen, wer den Sieg mehr will und wer mehr Zweikämpfe gewinnen kann.

Mit Blick auf die Statistik spricht zunächst wenig für die Kiezkicker. Bei ihren letzten neun Gastauftritten (acht in der Liga, einer im DFB-Pokal) an der Alten Försterei fuhren sie nur mit einem mickrigen Zähler nach Hause. Der letzte Sieg datiert aus dem Oktober 2011, einem 2:0 nach Toren von Deniz Naki und Markus Thorandt.

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Zudem konnte die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin (52) erst einen Dreier außerhalb Hamburgs einfahren, und das letzte Auswärtsspiel in Gladbach (0:2) warf zahlreiche Fragen auf.

Hoffnung macht hingegen die aktuelle Form von Union, das 2026 erst zwei Erfolge feiern konnte - darunter allerdings ein Heimsieg gegen Bayer Leverkusen (1:0).

Eines ist am Ende aber auch klar: Beiden Mannschaften hilft nur ein Sieg!

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Die Aufstellungen

Union Berlin: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Diogo Leite - Haberer, R. Khedira, Schäfer, Köhn - Burke, Jeong - Ilic

FC St. Pauli: Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Fujita, Rasmussen, Irvine, Pyrka - Sinani, Pereira Lage - Kaars

Der TAG24-Tipp

Es wird das erwartet unangenehme Spiel für St. Pauli an der Alten Försterei, dennoch reisen die Kiezkicker nicht mit leeren Händen zurück nach Hamburg. Beim 1:1 holen sie immerhin einen Zähler.

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