St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj freut sich über Zu-null-Sieg: "War wichtig für mich"

Hamburg/Nürnberg - Er hat seinen Kasten sauber gehalten! Torwart Nikola Vasilj (27) war beim 1:0-Auswärtssieg des FC St. Pauli beim 1. FC Nürnberg der große Rückhalt.

St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj (27) hatte einen großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft.
St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj (27) hatte einen großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft.  © IMAGO/Eibner/Roger Buerke

Der Bosnier war immer da, wenn er gefordert wurde, vor allem in der 38. Spielminute. Nach einer Freistoß-Flanke von Johannes Geis (29) und einer Kopfballverlängerung tauchte plötzlich Jan Gyamerah (27) völlig frei vor Vasilj auf, doch der machte sich unglaublich breit und verhinderte so den Ausgleich. "Nikola hält da überragend", gestand Trainer Fabian Hürzeler (29).

Vasilj stand gegen den Club öfter im Fokus. 23 Schüsse gaben die Nürnberger ab, doch nur fünf fanden den Weg auf das Tor. Und dort war der 27-Jährige zur Stelle.

"Ich bin froh, dass ich dem Team heute helfen konnte", sagte er bescheiden nach dem ersten Auswärtserfolg ohne Gegentor seit August 2021. Die Mannschaft habe gekämpft und sich den Sieg gemeinsam verdient.

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Denn gegen den FCN war es alles andere, als einfach zu spielen. "Nürnberg hat viele lange Bälle gespielt, die wir aber gut verteidigt haben", beschrieb Vasilj die Spielweise des Gegners. "Was die Defensivarbeit angeht, haben wir uns, wie man schon in den Testspielen sehen konnte, verbessert."

St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj hatte keine Zweifel an seinem Nummer-eins-Status

Und genau das spiegelte sich auch am Sonntag wider. St. Pauli stand sicher und ließ nur selten wirklich gefährliche Abschlüsse des Gegners zu. "Ich muss ehrlich sein, dass es wirklich guttut und wichtig für mich war, zu null zu spielen. Das ist das beste Gefühl für einen Torwart", gab Vasilj zu.

Wie Hürzeler bereits erklärt hatte, bestand auch beim 27-Jährigen kein Zweifel daran, dass er in Nürnberg zwischen den Pfosten stehen würde.

"Was das Thema Nummer eins angeht, war ich immer positiv und bin auch davon ausgegangen, dass ich spiele", sagte der Bosnier. "Ich finde, dass ich in der Hinrunde einen guten Job gemacht habe." Gleiches galt auch für den Rückrundenauftakt am Sonntag in Nürnberg.

Titelfoto: IMAGO/Eibner/Roger Buerke

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