St. Pauli "willig": Rapp fordert Reaktion nach Pokal-Pleite

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Von Felix Schröder

Hamburg - Nach dem bitteren Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals will Trainer Marcel Rapp (47) vom FC St. Pauli eine Reaktion seiner Mannschaft sehen.

Mit den letzten Ergebnissen der Mannschaft ist der Trainer nicht zufrieden.
Mit den letzten Ergebnissen der Mannschaft ist der Trainer nicht zufrieden.  © Christian Charisius/dpa

"Natürlich waren wir enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind", sagte er vor der Partie in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky).

"Trotzdem habe ich die Jungs so wahrgenommen, dass sie jetzt voll fokussiert sind auf die neue Aufgabe", meinte er. "Die Jungs haben gut trainiert, sie sind willig. Das sind sie schon die ganze Zeit. Und ich glaube auch, diese Woche haben wir einen Schritt nach vorn gemacht."

Die Hamburger enttäuschten am Wochenende beim 0:2 in Essen, als sie im Duell mit dem Drittligisten vieles vermissen ließen. St. Pauli hat zuletzt Ende Februar in einem Pflichtspiel einen Sieg geholt.

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An den ersten beiden Spieltagen unter dem neuen Trainer Rapp kamen die Hanseaten jeweils gegen Fürth (1:1) und in Kiel (2:2) nicht über ein Remis hinaus.

Marcel Rapp: "Natürlich sind wir mit den Ergebnissen nicht so glücklich"

Marcel Rapp (47) ist enttäuscht über das frühe Ausscheiden beim DFB-Pokal.
Marcel Rapp (47) ist enttäuscht über das frühe Ausscheiden beim DFB-Pokal.  © Anke Waelischmiller/dpa

"Natürlich sind wir mit den Ergebnissen nicht so glücklich, das ist ganz klar", sagte der Trainer. Rapp analysiere die Spiele aktuell aber genauso wie bei einer Siegesserie: "Nüchtern, sachlich und unabhängig vom Ergebnis", sagte er.

Die Ergebnisse seien etwas, "was von außen an die Jungs herangetragen wird", fügte er hinzu. Er und sein Trainerteam sagten nüchtern, was gut und was schlecht gelaufen sei. "Natürlich macht es das ganze Arbeiten einfacher, wenn man Erfolgserlebnisse hat", stellte er klar.

Kurzfristig musste Rapp keine Ausfälle verzeichnen. Angreifer Abdoulie Ceesay (22) bietet für Rapp nach einem wochenlangen Verletzungsausfall wieder eine Option für den Kader.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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