Der Start einer neuen Serie? FSV siegt nach Fehlstart gegen Luckenwalde
Zwickau - Die Schwäne durchbrechen ihre Sieglos-Serie mit einem 2:1 (2:1) im Heimspiel über den FSV Luckenwalde und gehen mit dem dringend benötigten Erfolgserlebnis in die DFB-Pokal-Pause.
Dabei verlief der Start nach zuvor nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen extrem holprig. Doppelpass zwischen Luca Dahlke und Felix Pilger, wodurch der hochstehende Ben-Luca Moritz überspielt wurde und dann hatte Dahlke das Auge für den in der Mitte durchgestarteten Claas Zamzow (11.).
Oliver Fobassam hob den Reklamierarm, aber der Fehlstart war perfekt - 0:1. Andreas Pollasch (13.) mit dem zweiten Treffer, der aber wegen Abseits aberkannt wurde.
Zwickau defensiv in der ersten Viertelstunde mächtig am Schwimmen, doch auch die Gäste zeigten sich nicht immer sattelfest - und das nutzten die Schwäne! Paul-Philipp Besong mit dem Aufsetzer-Kopfball, den Tim Hannemann (24.) am langen Pfosten unter die Latte setzte - 1:1.
Einstand nach Maß für den Neuzugang aus Unterhaching und das auch noch bei seinem Startelfdebüt.
Das gab Auftrieb und kurz vor der Pause folgte die verdiente Führung. Und wie schön war das bitte gemacht? Daniel Haubner (45.) zog nach innen, setzte sich dabei gegen zwei Gegenspieler durch und nagelte die Kugel platziert ins linke Eck - 2:1 und das Spiel gedreht.
FSV nimmt einige Hausaufgaben aus dem Sieg mit
Die zweite Halbzeit war wesentlich ärmer an Höhepunkten, aber die Hausherren ab der 61. Minute mit dem entscheidenden Vorteil, da Ex-FSV-Profi Pilger nach Foul an Moritz Gelb-Rot sah.
Die numerische Überlegenheit spiegelte sich nicht im Angriffsspiel wieder. Vielmehr war es eine kontrollierte Offensive, mit allenfalls Halbchancen, so dem Freistoß von Philipp Harant (83.).
Am Ende ein Sieg, der gut fürs Nervenkostüm ist, aber offenbart, dass nach wie vor einige Hausaufgaben zu erledigen sind, sowohl im Spiel mit und gegen den Ball.
Wenn die erledigt sind, kann man vielleicht wieder eine richtige Heimserie starten.
Zunächst steht nach der Pokalpause am 26. August erstmal unter der Woche die Partie bei Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf an.
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

