Erleichterung über FSV-Sieg, Ernüchterung bei Putze
Zwickau - "Die Erleichterung über den ersten Dreier seit Ende August geht vor. Wenn du viermal in Folge nicht gewinnst, zählt vorrangig das Ergebnis", unterstrich Sportdirektor Robin Lenk (42) nach dem zähen 2:0 (0:0)-Arbeitssieg über Aufsteiger Tasmania Berlin.
Dank der Joker Tim Hannemann (20) und Lucas Albert (27) durchbrachen die Schwäne gegen die Schießbude der Regionalliga Nordost (38 Gegentore) ihre zuvor vier Spiele andauernde Sieglos-Serie.
Bitter: Joshua Putze (31) zog sich Mitte der ersten Halbzeit eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und droht vier bis sechs Wochen auszufallen.
"Herumheulen bringt da herzlich wenig! Jeder hat den Anspruch zu spielen und muss diese Chance, bei jetzt anders verteilten Rollen, nutzen", fordert Lenk mit Blick auf die nächsten beiden Partien gegen Rot-Weiß Erfurt und den Erzrivalen Erzgebirge Aue.
Ein kleiner Lichtblick ist die absehbare Rückkehr von Abwehrchef Max Somnitz (23), der nach sechseinhalbmonatiger Verletzungspause am Montag ins Mannschaftstraining einsteigen wird.
Ebenfalls zurückerwartet wird Kapitän Andrey Startsev (32, Fußverletzung). Beide werden aber voraussichtlich noch etwas Zeit benötigen, ehe sie ernsthafte Kaderoptionen sind.
Titelfoto: picture point/Sven Sonntag
