FSV in Halloween-Laune: Schmitt-Elf bettelt bei Preussen um die nächste Pleite

Berlin - Der FSV Zwickau enttäuscht zum zweiten Mal in Folge auf ganzer Linie und unterliegt eine Woche nach dem krachend verlorenen gegangenen Bezirksderby auch dem formschwachen BFC Preussen mit 0:3 (0:1).

Sichtlich nachdenklich: FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42).  © Marcus Hengst

Vier Wechsel nahm Cheftrainer Rico Schmitt im Vergleich zur Derby-Pleite gegen Aue vor. Lucas Albert fehlte verletzungsbedingt, Theo Martens, Edgar Kaizer und Tim Hannemann rotierten von der Startelf auf die Bank. Neu dabei dafür Andrey Startsev, Sandro Sengersdorf, Randolf Riesen und Rückkehrer Morris Schröter.

Mit den personellen Änderungen ging allerdings nicht die erhoffte Änderung im Auftreten einher. Und das gegen einen Gegner, der die letzten fünf Ligaspiele sieglos geblieben war.

Zwickau ließ sich auch von den Preussen in punkto Zweikampfführung etwas vormachen. Eigentlich ist das genau eine der Basics, die Sportchef Robin Lenk wieder sehen wollte.

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0:3-Niederlage beim BFC Preussen

FSV-Rückkehrer Morris Schröter (31).  © Marcus Hengst

Und so kam es, wie es kommen musste. Nikolas Frank (8.), mit dem sich die Schwäne im Sommer bezüglich eines Transfers beschäftigt hatten, überwand Lucas Hiemann per Kopf.

Es war der einzige Höhepunkt einer chancenarmen ersten Halbzeit, in der die Gäste einmal mehr ziemlich viel vermissen ließen. Das sollte die Verantwortlichen allmählich nachdenklich stimmen...

Die zarte Leistungssteigerung nach der Pause war ein Strohfeuer, dass Frank (61.) mit seinem zweiten Treffer ausblies. Die Defensive bettelte aber auch darum, wie ein Kind an Halloween um Süßigkeiten. Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage? Fehlanzeige! Philip Fontein (84.) mit dem 0:3. Peinlich!

FSV Zwickau FSV-Sportchef mit Ansage an Derby-Versager: "Wenn sich bei einigen die Leistung nicht bessert, endet die gemeinsame Reise"

"Wir müssen intensiv darüber nachdenken, wie wir hier zusammen weitermachen wollen. Wir sind hinten löchrig und nach vorne fehlt die Durchschlagskraft!", kritisierte Lenk den erneut indiskutablen Auftritt.

Der FSV Zwickau steckt sportlich in der wohl größten Krise seit dem Drittligaabstieg 2023 und über Eckersbach ziehen dunkle Herbstwolken auf.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 14 42:18 31
2 Chemnitzer FC 14 30:9 30
3 Hallescher FC 15 23:12 30
4 BFC Dynamo 15 24:13 29
5 VSG Altglienicke 15 27:20 27
6 FC Erzgebirge Aue 15 24:18 27
7 FC Carl Zeiss Jena 15 23:13 26
8 Greifswalder FC 14 28:23 22
9 1. FC Lokomotive Leipzig 15 30:28 21
10 1. FC Magdeburg II 15 28:29 20
11 FSV Zwickau 15 17:25 19
12 SV Babelsberg 03 14 15:23 16
13 BFC Preussen 15 19:22 14
14 BSG Chemie Leipzig 14 17:22 13
15 Hertha BSC II 15 11:26 11
16 Tasmania Berlin 14 21:39 11
17 RSV Eintracht 1949 15 15:34 9
18 FSV 63 Luckenwalde 15 15:35 7

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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