FSV-Sportdirektor Lenk nach Remis gegen Chemie Leipzig sauer

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Leipzig/Zwickau - Das war beste Aufbauhilfe! Der FSV Zwickau vergeigt in der Schlussviertelstunde eine 2:0-Führung und muss sich bei Schlusslicht Chemie Leipzig mit einem 2:2 (2:0) begnügen, wodurch man zur Spitzengruppe anreißen lässt.

Jubel nach dem 2:2 bei Chemie Leipzig. Die BSG-Spieler schafften in der letzten Viertelstunde den Ausgleich.
Jubel nach dem 2:2 bei Chemie Leipzig. Die BSG-Spieler schafften in der letzten Viertelstunde den Ausgleich.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wenn ich unter den ersten vier, fünf Mannschaften mitspielen will, erwarte ich, bei einer solchen Führung eine Viertelstunde vor Schluss, dass man das Spiel auch über die Runden bringt. Dafür sind wir allerdings viel zu passiv gewesen", monierte Sportdirektor Robin Lenk (42) nach dem späten Doppelschlag des Chemikers Philipp Kühn (79./85.).

Zugegeben, die Leipziger präsentierten sich alles andere, als ein noch siegloser Letzter und machten in der ersten Halbzeit das Spiel. Die Tore erzielte die Schmitt-Elf durch Paul-Philipp Besong (25) und Philipp Harant.

"Wir sind danach in vielen Spielphasen viel zu passiv gewesen. In der zweiten Halbzeit müssen wir in den Umschaltmomenten aufs 3:0 gehen, statt das Ergebnis nur zu verwalten, denn das ist uns auf die Füße gefallen und wurde in den letzten Minuten brutal bestraft", trauert Lenk zwei verlorenen Punkten hinterher.

FSV-Sportdirektor Lenk: "Das Unentschieden ist leistungsgerecht"

FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) ärgerte sich über die späten Gegentore.
FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42) ärgerte sich über die späten Gegentore.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zumal das vermeintliche 3:2 durch Lucas Albert (27) von Referee Benjamin Strebinger wegen eines vermeintlichen Stürmerfouls aberkannt wurde.

Lenk: "Wenn er das 2:2 gibt, wo es auch einen Schubser gab, kann man sich auch nicht beschweren, wenn es für uns das 3:2 gibt. Aber das ist nicht unser Thema, sondern, dass wir erst mit dem Ausgleich aus dem Verwaltungsmodus aufgewacht sind. Schlussendlich, betrachtet man das ganze Spiel, ist das Unentschieden leistungsgerecht."

Die Schwäne bleiben dadurch das fünfte Ligaspiel in Folge ungeschlagen und holten in diesem Zeitraum elf von 15 möglichen Punkten. Am Dienstagabend wartet im Heimspiel unter Flutlicht mit der VSG Altglienicke nun ein ganz dickes Brett.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Gabor Krieg (2)

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