FSV-Trainer Schmitt vor Bezirksderby: "Endlich wieder mal ausverkauftes Haus"
Zwickau - Beim FSV Zwickau fiebern sie dem Bezirksderby am Sonnabend gegen Erzgebirge Aue entgegen. Allen voran Rico Schmitt (58), der in seiner Trainerkarriere auch schon beim Schacht an der Seitenlinie stand. "Endlich wieder mal ausverkauftes Haus! Man merkt das auch der Mannschaft an, an der Atmosphäre und der Vorfreude", sagt der Schwäne-Coach.
Das 2:2 in Erfurt, als man den späten Ausgleich kassiert hatte, gebe zwar keinen Grund, zu euphorisch ins Spiel zu gehen, wohl aber mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein.
Schmitt: "Wir haben unsere Lehren daraus gezogen, wie man nicht in ein Derby gehen sollte, nämlich so, wie wir es in Chemnitz getan haben (Zwickau verlor 1:3/d. Red.). Das nehmen wir mit und werden alles reinpulvern, denn unser Ziel ist, das Spiel zu gewinnen."
Die Körperlichkeit und Robustheit, die seine Elf letzten Freitag in Erfurt an den Tag gelegt hat, werden gegen Aue gefragt sein, um den Veilchen den Schneid abzukaufen.
Denn wenn der Absteiger, der individuell stark besetzt ist, bisher etwas noch nicht gezeigt hat, dann dass er mit den robusten Teams mithalten kann. Das geht Aue etwas ab und ist ein Punkt, an dem Schmitt und sein Trainerteam ansetzen werden.
"Wir können sehr selbstbewusst auftreten! Die erste Halbzeit aus Erfurt ist unsere Blaupause, wenngleich es von der Atmosphäre und Giftigkeit her noch mal etwas anderes sein wird", so der Fußballlehrer.
Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Gabor Krieg, Picture Point/Sven Sonntag
