FSV Zwickau verliert trotz früher Führung gegen BVB-Bubis!

Zwickau - Bittere Heimniederlage nach Führung! Der FSV Zwickau musste sich in der 3. Liga Borussia Dortmund II trotz früher Führung mit 1:2 (1:0) geschlagen geben.

Maximilian Jansen (r.) schoss den FSV Zwickau früh in Führung.
Maximilian Jansen (r.) schoss den FSV Zwickau früh in Führung.  © Picture Point / Gabor Krieg

Beflügelt vom Derbysieg gegen den FC Erzgebirge Aue nahmen die Schwäne vor 4037 Fans sofort Schwung auf. Patrick Göbel - Töchterchen Felicia erblickte am Freitag das Licht der Welt - schlug eine Ecke von links vor das Tor zu Davy Frick.

Michael Eberwein konnte zunächst blocken und dann per Bogenlampe aus dem Strafraum klären, allerdings vor die Füße von Maximilian Jansen (9.), der sich das Leder an den Sechzehner vorlegte und in den linken Knick schoss.

Ein spektakulärer Treffer und obendrein Jansens erstes Punktspieltor für den FSV.

Die Gäste kamen mit ihren kurzen Pässen zunächst nicht durch, wohingegen sich die Versuche mit Tempo in die Tiefe zu gehen als brandgefährlich erwiesen.

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Das hätte beinahe zum Ausgleich geführt, als Justin Njinmah (28.) Robin Ziegele und Frick abgeschüttelt bekam und allein vor Max Sprang stand.

Mannschaftsaufstellungen vom FSV Zwickau und von Borussia Dortmund II

FSV Zwickau fehlt jegliche Spielidee, um gefährlich zu werden

Justin Njinmah (3.v.l.) trifft gegen FSV-Torhüter Max Sprang zum 1:1 für Borussia Dortmund II.
Justin Njinmah (3.v.l.) trifft gegen FSV-Torhüter Max Sprang zum 1:1 für Borussia Dortmund II.  © Picture Point / Gabor Krieg

Zwickaus Torhüter blieb lange stehen, machte sich breit und ließ Dortmunder wenig Optionen, sodass dieser aufs linke Eck schoss - knapp daneben.

Nach vorne kam von Zwickau seit der frühen Führung kaum etwas Nennenswertes, dazu zeigte man sich anfällig bei tiefen Bällen.

Nach einem solchen Zuspiel von Guillermo Bueno Lopez waren gleich zwei BVB-Bubis durchgebrochen.

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Frick versuchte noch zu retten und Njinmah den Ball vom Fuß zu spitzeln, wobei er den schnellen Angreifer am Knöchel traf, was dieser dankend annahm und den Elfmeter herausholte.

Njinmah (59.) selbst verwandelte sicher ins rechte Eck. Während die Enochs-Elf kein Rezept fand, um nochmals gefährlich zu werden, hebelte der BVB die Gastgeber mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte aus.

Eberwein leitete mit einer Zwischenberührung weiter zu Ted Tattermusch (86.), dessen Abnahme an Sprang vorbei im kurzen Eck landete.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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