Ist der FSV noch zu retten? Könnecke: "Müssen das Tor sauberer verteidigen"

Zwickau - Punkte ließ der FSV Zwickau in den letzten beiden Begegnungen mit dem SV Wehen Wiesbaden (3:4) und dem 1. FC Saarbrücken (2:2) nach jeweiliger 2:0-Führung noch liegen.

Saarbrückens Adriano Grimaldi (am Ball) schockte den FSV mit seinem Kopfball-Doppelschlag.
Saarbrückens Adriano Grimaldi (am Ball) schockte den FSV mit seinem Kopfball-Doppelschlag.  © Picture Point/Gabor Krieg

Im Optimalfall stünden die Westsachsen bei 33 Punkten und mit einem Vorsprung von zwei Zählern auf die Abstiegszone über dem Strich. Wie gehen die Spieler mit dem neuerlichen Rückschlag - diesmal obendrein noch vor eigenem Publikum - um?

"Es fehlen einem selbst die Worte", rang Jan-Marc Schneider (29) mit sich: "Machen wir das dritte Tor, ist vielleicht der Deckel drauf. Aber wir müssen es auch mal über die Zeit bringen."

Der 29-Jährige selbst hatte kurz nach der Pause das mögliche 2:0 vergeben, wenig später aber per Kopf nachgelegt. "Wie schon gegen Wiesbaden haben wir wieder gezeigt, dass wir gegen einen guten Gegner 2:0 in Führung gehen können", schöpft Schneider aus dem Auftritt Zuversicht.

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Er war einer von denen, die sich nach dem Spiel stellten - dazu war nicht jeder bereit. Mancher ging bedient in die Kabine, was man bei dem Spielverlauf in der zweiten Hälfte irgendwo niemandem verdenken konnte.

Mike Könnecke (34), der vor der Pause für den angeschlagenen Robin Ziegele (26, muskuläre Probleme in der Wade) kam, war auch sichtlich angefasst, stellte sich aber den Fragen.

FSV-Routinier Mike Könnecke (34) saß nach dem 2:2 gegen Saarbrücken enttäuscht und mit hängendem Kopf auf dem Rasen der GGZ-Arena.
FSV-Routinier Mike Könnecke (34) saß nach dem 2:2 gegen Saarbrücken enttäuscht und mit hängendem Kopf auf dem Rasen der GGZ-Arena.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wenn man sich so doof anstellt und wie schon in Wiesbaden so einfach zwei Gegentore kurz hintereinander bekommt, muss man sich nicht wundern", fordert Könnecke für Freiburg II. mehr Cleverness im Spiel gegen den Ball: "Wir müssen unser Tor einfach sauberer verteidigen. Mut macht, wie wir uns Chancen erspielen und die Tore erzielen. Zwei Tore müssen aber einfach reichen, um zu gewinnen."

Denn letztlich geht es nur noch ums Gewinnen. Unentschieden helfen Zwickau bei vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer und einem Torverhältnis von -25 keinen Deut weiter.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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