Keine Reaktion auf das Schmitt-Aus! FSV kassiert gegen Lok dritte Pleite in Serie
Zwickau - Die erhoffte Reaktion auf den Trainerwechsel ist ausgeblieben! Weil der FSV Zwickau die Unzulänglichkeiten im Defensivverhalten nicht abgestellt bekam und offensiv zu harmlos agierte, setzte es im Heimspiel gegen Lok Leipzig ein verdientes 1:2 (0:2).
Interimstrainer Daniel Rupf baute die Startelf im Vergleich zum schwachen Auftritt bei Preussen Berlin (0:3) auf gleich vier Positionen um. Lennert Möbius, Nick Breitenbücher, Edgar Kaizer und Tim Hannemann kamen neu hinein.
Oliver Fobassam, Daniel Haubner, Randolf Riesen sowie Top-Torschütze Philipp Harant nahmen dagegen auf der Bank Platz, von wo aus diesmal auch Sportdirektor Robin Lenk das Spiel beobachtete.
Für gewöhnlich schaut er die Spiele von der Tribüne aus an und geht jeweils vor Ende der Halbzeit gen Innenraum.
Was der Sportchef aus dieser anderen Perspektive sah, war eine neuformierte Zwickauer Mannschaft, die von Glück sprechen konnten, dass sie die Anfangsviertelstunde unbeschadet überstand, denn Loksche hatte mit Dorian Cevis (5./16.) und Ayodele Adetula (9.) früh gute Möglichkeiten.
Zu viel Slapsptick beim FSV Zwickau gegen Lok Leipzig
Zwei Dinge bekamen sie auch unter ihrem Interimscoach nicht abgestellt. Erstens: Die Schwäne bekommen zu häufig im Mittelfeld keinen Zugriff, so auch bei Eren Öztürks Solo zum 0:1 (33.), wo weder Morris Schröter, noch Sonny Ziemer oder der zurückgeeilte Andrey Startsev den Abschluss verhinderten.
Und zweitens: Slapstick-Aktionen. Ben-Luca Moritz mit dem Bock am Mittelkreis. Lok schaltete um und Jonas Arcalean (39.) erhöhte. Als Moritz' Seite verwaist war, hatte Öztürk (45+2.) das dritte Tor auf dem Fuß und scheiterte am Außenpfosten.
Die Konsequenzen des Auftritts: 0:2-Rückstand, Pfiffe und ein Dreifachwechsel zur Pause. Vor allem letztere Maßnahme ließ einen Ruck durch die Mannschaft gehen. Die Schwänen bissen sich zurück ins Spiel und kamen durch Schröters verwandelten Strafstoß (64.) zum Anschluss.
Zwickau stand offener und hatte auf der einen Seite Glück, dass Artur Mergel nur den Pfosten traf, war aber im eigenen Angriff glücklos, sodass die dritte Niederlage in Folge zu Buche steht.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

