Überraschungs-Abgang und viele Verletzte: Schlägt der FSV noch einmal zu?

Zwickau - Reagiert der FSV Zwickau nach dem Abgang von Cemal Sezer (30) im Angriff noch mal oder gehen es die Schwäne dort zumindest bis zur Winterpause mit dem gegenwärtigen Personal an? Jene Frage beschäftigt auch die Fanbasis.

Cemal Sezer (30, r.) ist weg. Kommt noch Ersatz?  © Picture Point/Gabor Krieg

Dass man die Augen aufhält, hatte Sportdirektor Robin Lenk (42) betont, allerdings den Fokus nicht allein auf die Offensive gelegt. "Wir müssen auch das Finanzielle im Blick behalten", sagte Geschäftsführer André Beuchold auf TAG24-Nachfrage am Dienstagabend.

Was den Sturm anbelangt, ließ Lenk zuletzt durchblicken, dass man die Sezer-Lücke nicht zwingend nachbesetzen müsse, da man andere Optionen habe.

Zuletzt gegen Altglienicke ließ Cheftrainer Rico Schmitt (57) mit der Doppelspitze Philipp Harant (27) und Paul-Philipp Besong (25) spielen.

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Das sind aktuell auch die einzigen beiden echten Optionen vorne drin, sieht man von Veron Dobruna (26) und Lucas Albert (27) ab, die nicht als Box-Spieler bekannt sind, wie es ein Sezer war.

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FSV-Geschäftsführer André Beuchold will bei allen Überlegungen das Finanzielle nicht aus den Augen verlieren.  © picture point/Sven Sonntag

Das Lazarett in Zwickau ist überfüllt

Richtig bitter: Sandro Sengersdorf (27, M.) verletzte sich am Dienstagabend gegen die VSG und musste bereits nach neun Minuten vom Platz.  © Picture Point / Gabor Krieg

Was Verletzungen anbelangt, darf da sowieso nix passieren. Das Lazarett an der Stadionallee ist sowieso schon über Gebühr gefüllt.

Gabriel Figurski Vieira (25, Knie), Max Somnitz (23, Wadenbeinbruch und Syndesmosebandriss), Kilian Senkbeil (27, Knie), Lennert Möbius (23, Kahnbein), Andrey Startsev (32, Fußgelenk) und nun noch Sandro Sengersdorf (27), der Dienstagabend gegen die VSG in der neunten Minute wegen Verdachts auf Muskelfaserriss ausgewechselt wurde, fehlen zum Teil wochenlang.

Das macht sich auf der Bank bemerkbar. 16 Feldspieler standen Freitagabend gegen den Halleschen FC zur Verfügung, weshalb mit Clemens Boldt (19) sogar noch der dritte Torhüter mit ins Spieltagsaufgebot genommen wurde.

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Während Zwickau also nur sechs echte Wechseloptionen hatte, saßen beim HFC acht Feldspieler auf der Bank.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 9 30:6 23
2 Chemnitzer FC 9 18:4 20
3 FC Erzgebirge Aue 9 17:12 20
4 Hallescher FC 10 15:7 19
5 Greifswalder FC 9 20:14 16
6 FC Carl Zeiss Jena 9 13:7 16
7 BFC Dynamo 9 15:11 15
8 VSG Altglienicke 9 16:13 15
9 FSV Zwickau 10 12:16 14
10 1. FC Magdeburg II 9 19:18 13
11 1. FC Lokomotive Leipzig 9 18:18 12
12 BFC Preussen 9 11:13 9
12 SV Babelsberg 03 9 11:13 9
14 BSG Chemie Leipzig 9 9:13 6
15 RSV Eintracht 1949 9 12:22 6
16 Hertha BSC II 9 6:20 5
17 Tasmania Berlin 9 11:30 4
18 FSV 63 Luckenwalde 9 6:22 3

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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