Vertrag aufgelöst! Deshalb verlässt Cemal Sezer den FSV Zwickau

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Zwickau - Das kam überraschend: Top-Stürmer Cemal Sezer (30) löst seinen Vertrag beim FSV Zwickau kurz vor Ende der Transferperiode auf eigenen Wunsch auf. Das teilten die Schwäne am Montagnachmittag mit. Der Grund: Sezer will wieder näher an seiner norddeutschen Heimat spielen können.

Torjubel von Cemal Sezer (30, r.) nach seinem Treffer gegen Jena. Der 30-Jährige verlässt die Schwäne auf eigenen Wunsch.
Torjubel von Cemal Sezer (30, r.) nach seinem Treffer gegen Jena. Der 30-Jährige verlässt die Schwäne auf eigenen Wunsch.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Diesem Wunsch kommen wir mit Bedauern nach. Über die Modalitäten der Auflöse wurde Stillschweigen vereinbart", teilte der Verein mit.

Der gebürtige Lübecker spielte ein Jahr lang für die Schwäne, stand in 31 Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte dabei zehn Tore selbst und legte sechs Treffer auf.

Im August 2024 hatte er sich beim DFB-Pokalspiel von Jena gegen Bayer Leverkusen eine schwere Knieverletzung zugezogen - er fiel die restliche Saison aus. Beim FSV Zwickau feierte er nach einer rund einjährigen Verletzungspause im November 2025 sein Comeback. Sezer glänzte beim Spiel gegen den FSV Luckenwalde (3:0) mit einem Tor.

"Ich bedanke mich beim FSV für das intensive und erfolgreiche Jahr, den warmen Empfang und die Möglichkeit, nach meiner Verletzung wieder Fuß zu fassen", sagte Sezer zum Abschied am Montag.

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Und weiter: "Leider gehen meine persönlichen und familiären Planungen nun doch in eine andere Himmelsrichtung, weshalb ich dem FSV sehr dankbar für die kurzfristige Vertragsauflösung bin. Alles Gute euch weiterhin!"

FSV-Sportdirektor Robin Lenk: Sezer-Lücke muss nicht 1:1 nachbesetzt werden

"Die entstandene Lücke im Kader muss aus unserer Sicht allerdings nicht zwingend 1:1 nachbesetzt werden", sagte FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42)
"Die entstandene Lücke im Kader muss aus unserer Sicht allerdings nicht zwingend 1:1 nachbesetzt werden", sagte FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42)  © Picture Point/Gabor Krieg

Durch seinen Abgang klafft nun eine Lücke im Kader. Diese müsse aber nicht zwingend 1:1 nachbesetzt werden, sagte Sportdirektor Robin Lenk (42) am Montagnachmittag.

"Mit Philipp Harant, Paul-Philipp Besong, Lucas Albert und auch Veron Dobruna sind wir da immer noch breit aufgestellt. Möglicherweise ergibt sich daraus auch Luft für andere Positionen", erklärte Lenk.

Man wolle den Markt dahingehend weiter intensiv beobachten, hieß es.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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