Mehrere Millionen vom Bund: Hertha BSC brauchte Corona-Hilfen!

Berlin - Trotz Investor Lars Windhorst (45) im Rücken hat Bundesliga-Klub Hertha BSC hat Corona-Hilfen des Bundes erhalten.

Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller (56) hat offenbart, dass Hertha BSC finanzielle Unterstützung vom Bund bekam.
Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller (56) hat offenbart, dass Hertha BSC finanzielle Unterstützung vom Bund bekam.  © Tom Weller/dpa

"Entgegen unser aller Hoffnung hält uns die Pandemie immer noch in Atem und hat große wirtschaftliche Auswirkungen vor allem im Bereich der Zuschauereinnahmen.

Wir haben daher Überbrückungshilfe III aus dem Corona-Förderprogramm des Bundes beantragt, bewilligt und ausgezahlt bekommen", sagte Herthas Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller (56) dem Kicker am Donnerstag. Der Verein bestätigte das.

Die Zahlung lag dem Bericht nach bei rund sieben Millionen Euro. Aus bilanztechnischen Gründen seien die Bundesgelder bereits im zweiten Halbjahr 2021 verbucht worden.

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Sie tauchen im Finanzbericht der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA auf, der von der Nürnberger Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Mazars veröffentlicht wurde.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von rund 7,9 Millionen seien maßgeblich durch die Bundeszahlung angestiegen, heißt es darin.

In den Hauptstadtklub wurde in den letzten Jahren viel Geld gesteckt. Die Tennor-Gruppe um Investor Lars Windhorst hat seit dem Einstieg im Sommer 2019 insgesamt 375 Millionen Euro investiert.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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