Pokal-Sensation bleibt aus: Hertha steht im Achtelfinale

Oldenburg - Souveräner Auftritt! Hertha BSC steht nach dem 2:0 (0:0) gegen Underdog Jeddeloh II im DFB-Pokal-Achtelfinale. Die Pokal-Sensation blieb diesmal aus. Im August geriet Heidenheim hier noch unter die Räder. Die weiterhin ungeschlagenen Berliner aber ließen nichts anbrennen.

Josip Brekalo (2.v.l.) trifft zum 1:0.  © Carmen Jaspersen/dpa

"Wir nehmen den Gegner sehr, sehr ernst", kündigte Stefan Leitl im Vorfeld an. Man sah auch, warum: Jeddeloh machte Hertha in Hälfte eins das Leben schwer und suchte ab und an selber seine Chance.

Der Spitzenreiter, mit viel Selbstvertrauen angereist, brauchte über 20 Minuten bis zur ersten richtig guten Gelegenheit. Mads Pedersen versuchte es aus der Distanz, scheiterte aber am Pfosten.

Erst danach baute Hertha mehr und mehr Dominanz auf, Jedelloh aber schaffte es immer wieder, ein Bein dazwischen zu bekommen.

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Kurz vor der Pause rettete den Underdog dann erneut das Aluminium. Farid Alfa-Ruprecht hatte bei einem Konter endlich mal etwas Platz, nahm Tempo auf, traf aber nur den linken Pfosten. Den Abpraller setzte Sebastian Grönning schließlich neben das Tor. Zweimal Pfosten-Pech. Erst war es der rechte (Pedersen), dann der linke (Alfa-Ruprecht).

Der Regionalligist ließ sich tief fallen, während Hertha auf der Suche nach der Lücke war, das Abschlussglück aber war nicht aufseiten der Gäste. Diesmal rettete nicht der Pfosten, sondern Friedrichs gerade so noch auf der Linie.

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Josip Brekalo trifft erneut

Hertha steht dank Brekalo (l.) in der nächsten Runde.  © Carmen Jaspersen/dpa

Somit ging es torlos in die Pause. Ein erster Teilerfolg für den Außenseiter, der kurz nach dem Seitenwechsel selber plötzlich die Führung auf dem Fuß hatte.

Hertha aber machte die Tür zum Achtelfinale innerhalb von fünf Minuten ganz weit auf. Nach einer tollen Kombination über Alfa-Ruprecht stand Josip Brekalo goldrichtig. Der Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen. Wie schon am Samstag erzielte der Kroate das 1:0.

Der Bann war gebrochen. Erst ließ Grönning zwar das 2:0 liegen, dann aber beruhigte Julian Eitschberger mit Wucht die Gemüter.

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Die Berliner hatten auf holprigem Rasen alles im Griff und wollte nun alles klarmachen. Ein weiterer Treffer sollte aber nicht mehr fallen: Hertha zieht souverän ins Achtelfinale ein.

Stastiken zum DFB-Pokalspiel SSV Jeddeloh II gegen Hertha BSC

SSV Jeddeloh II - Hertha BSC 0:2 (0:0)

SSV Jeddeloh II: Onken - von Aschwege, Siala, Friedrichs (82. Asani) - Steinwender (71. Janßen), Taguchi, Krolikowski, Kanowski - Krasniqi (82. Brandes), M. Brinkmann (71. Gramberg) - Bothe (57. Hyseni)
Hertha BSC: Gersbeck - Eitschberger, Gechter, Kolbe, M. Pedersen (72. Zeefuik) - Seguin, K. Sessa (72. Telib) - Alfa-Ruprecht (62. Adewumi), Gouram (62. Thorsteinsson), Brekalo (82. Klemens) - Grönning

Schiedsrichter: Justin Joel Hasmann (Neunkirchen)

Zuschauer: 10000 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Brekalo (57.), 0:2 Eitschberger (63.)

Gelbe Karten: Friedrichs (1) / -

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