Startelf winkt: Beendet ausgerechnet Schuler die Sturm-Krise bei Hertha?

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Berlin - Wieder kein Stürmer-Tor! Auch gegen Jeddelloh II (2:0) wollte der Ball einfach nicht rein, zumindest beim Angreifer. Sebastian Grönning (29) klebt das Abschluss-Pech weiter an den Fersen.

Bemüht aber glücklos: Luca Schuler (27) wartet noch auf sein erstes Saisontor.
Bemüht aber glücklos: Luca Schuler (27) wartet noch auf sein erstes Saisontor.  © Frank Molter/dpa

Im Pokal ließ der Däne erneut zwei Riesen liegen. Beendet nun Torlos-Stürmer Luca Schuler (27) die Sturm-Misere?

Gegen Jeddeloh musste der Torjäger 90 Minuten lang zugucken, während Sturm-Kollege Grönning durchspielte. Schuler bringt für das Top-Spiel in Kaiserslautern also frische Beine mit.

Auch Stefan Leitl (49) macht dem Angreifer Hoffnung: "Luca Schuler ist definitiv eine Option für das Wochenende", so der Chefcoach vielsagend auf der Pressekonferenz. "Ich finde es jetzt nicht schlimm, dass Luca nicht zum Einsatz kam. Er hat jetzt noch Zeit, sich in Form zu bringen für das Spiel am Samstag. Es ist definitiv eine Überlegung, dadurch, dass Seba (Grönning/Anm.d. Red.) 90 Minuten gespielt hat."

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Gutes Omen: Gegen Lieblingsgegner Kaiserslautern trifft Schuler besonders gerne. In vier Spielen gegen seinen Ex-Klub gelangen ihm fünf Tore, zweimal ein Doppelpack wie zuletzt bei der Pokal-Gala (6:1) im Dezember 2025.

Einzig beim jüngsten Aufeinandertreffen (0:1) in der vergangenen Rückrunde blieb er torlos. Da wurde er aber auch nur eingewechselt. Stand er gegen den 1. FCK in der Startelf, hat der 27-Jährige immer geknipst. Allerdings wartet Schuler selber noch auf sein erstes Saisontor. Platzt der Knoten gegen Kaiserslautern?

Geht die Ungeschlagen-Serie auch gegen Kaiserslautern weiter?

Gegen Kaiserslautern trifft Schuler besonders gerne.
Gegen Kaiserslautern trifft Schuler besonders gerne.  © Andreas Gora/dpa

Hertha BSC will auch auf dem Betzenberg ungeschlagen bleiben und strebt nach dem Last-Minute-Sieg, sowie dem souveränen Pokal-Auftritt die perfekte Woche an: "Es wird ein unfassbar schweres Spiel. Kaiserslautern ist eine Mannschaft, die wirklich schwer zu bespielen ist. Es ist schwer gegen diese Mannschaft Tore zu erzielen", sagte Leitl.

Die Roten Teufel haben mit nur vier Gegentoren die beste Abwehr der Liga, doch auch Hertha spielte die letzten drei Spiele allesamt zu null.

"Wir kriegen kaum Gegentore, wir verteidigen gut, wir sind gut drauf, wir haben Bock. Was spricht dagegen, dass wir das Spiel nicht gewinnen können?"

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Verzichten muss der Cheftrainer weiterhin auf Boris Mamuzah Lum (19), Marton Dardai (24) und Stürmer Gustaf Nilsson (29). Die Hoffnungen liegen in Kaiserslautern wohl auf Schuler ...

Titelfoto: Frank Molter/dpa

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