Wird Hertha BSC die XXL-Länderspielpause (erneut) zum Verhängnis?

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Berlin - Die vergangene Länderspielpause hätte für Hertha BSC wohl nicht zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Gerät die Alte Dame jetzt ins Straucheln?

Vor der XXL-Pause konnte Hertha BSC die ersten sechs Spiele in der 2. Bundesliga gewinnen - zuletzt bei Dynamo Dresden.
Vor der XXL-Pause konnte Hertha BSC die ersten sechs Spiele in der 2. Bundesliga gewinnen - zuletzt bei Dynamo Dresden.  © Robert Michael/dpa

Vor der dreiwöchigen Unterbrechung für die Nations League waren die Berliner voll im Flow: sechs Siege in den ersten sechs Spielen der 2. Bundesliga.

Das bedeutet für das Team von Stefan Leitl (49) nicht nur Platz eins in der Tabelle, sondern auch einen Vereinsrekord - man kann also mit Fug und Recht von einem historischen Start sprechen.

Lediglich in der ersten Runde des DFB-Pokals taten sich die Blau-Weißen schwer und mussten beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken den Umweg über das Elfmeterschießen nehmen. Am Ende zählte aber nur das Weiterkommen.

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Nach der XXL-Pause gilt es jetzt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky), im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, also wieder in Schwung zu kommen - und genau dabei tat sich der Hauptstadtklub in der jüngeren Vergangenheit immer wieder schwer.

In den vergangenen fünf Jahren konnte der Berliner Sport-Club in 18 Partien nach Länderspielpausen lediglich sechs Siege einfahren.

Kann Hertha BSC gegen Leitls Ex-Klub Greuther Fürth den Heimfluch nach Länderspielpausen besiegen?

Reißt Herthas Fabelserie ausgerechnet gegen Stefan Leitls (49) Ex-Klub Greuther Fürth?
Reißt Herthas Fabelserie ausgerechnet gegen Stefan Leitls (49) Ex-Klub Greuther Fürth?  © Friso Gentsch/dpa

Demgegenüber stehen acht Pleiten und vier Unentschieden bei einem Torverhältnis von 25:29. Das entspricht in etwa einem Schnitt von 1,22 Punkten pro Spiel.

Besonders fatal fällt ausgerechnet die Heimbilanz nach den Auszeiten aus. Achtmal traten die Spree-Athener im betrachteten Zeitraum zu Hause an und konnten dabei nur eine einzige Begegnung für sich entscheiden.

Es gilt also, den Heimfluch nach Länderspielpausen zu besiegen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Denn zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Alte Dame schon lange nicht mehr so gut und konstant aufgetreten ist.

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Die Leitl-Truppe wird mit breiter Brust in das Duell mit den Fürthern gehen, die nicht gerade einen Start nach Maß hingelegt haben und mit sechs Zählern nur knapp oberhalb der Abstiegszone rangieren.

Unterschätzen wird Stefan Leitl das Kleeblatt freilich nicht. Schließlich feierte der 49-Jährige im Mai 2021 mit den Franken den Aufstieg in die Bundesliga - und damit seinen bislang größten Erfolg als Cheftrainer. Ein ähnliches Husarenstück könnte ihm jetzt auch mit Hertha BSC gelingen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa, Friso Gentsch/dpa (Bildmontage)

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