HSV geht nach Debakel hart mit sich ins Gericht: "So hat kein Gegner Probleme gegen uns"

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Hamburg - Das war gar nichts! Beim 0:5-Debakel gegen den 1. FSV Mainz 05 zeigte der HSV vermutlich das schlechteste Heimspiel unter Merlin Polzin (35) überhaupt. Entsprechend bedient war der Coach nach Abpfiff.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) war angesichts der Leistung seiner Mannschaft mächtig bedient.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) war angesichts der Leistung seiner Mannschaft mächtig bedient.  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Das Ergebnis spricht für sich. Es war ein maximal beschissener Nachmittag für uns. So hat kein Gegner in der Bundesliga Probleme gegen uns", urteilte der Übungsleiter mit deutlichen Worten.

Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) sah es ähnlich: "Wir wussten, was auf uns zukommt, haben es aber nicht geschafft, das auf den Platz zu bringen, was wir uns vorgenommen hatten. Heute waren wir in vielen Dingen nicht am Maximum."

Defensiv standen die Hanseaten teilweise völlig neben sich, leisteten sich immer wieder Unkonzentriertheiten und Abspielfehler. Offensiv ließen sie jede Kreativität und Zielstrebigkeit vermissen.

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"Das war ein Nackenschlag. Bei Mainz hat alles geklappt, bei uns gar nichts. Ich glaube, das wird morgen keine coole Analyse", verdeutlichte Kapitän Nicolai Remberg (26) kurz nach dem Spiel in der Mixed Zone.

HSV: Desolater Auftritt war nach super Trainingswoche nicht zu erwarten

Auch Kapitän Nicolai Remberg (26) konnte gegen Mainz nicht mit seiner Leistung vorangehen.
Auch Kapitän Nicolai Remberg (26) konnte gegen Mainz nicht mit seiner Leistung vorangehen.  © WITTERS

Besonders bitter: Laut dem defensiven Mittelfeldspieler sei der Begegnung eine super Trainingswoche vorausgegangen. "Und dann spielst du so ein Spiel", kommentierte "Rambo" genervt.

Auch für Trainer Polzin sei die gezeigte Leistung nicht zu erwarten gewesen, offenbarte der 35-Jährige ehrlich. "Das ist ein Moment, der extrem wehtut", unterstrich der gebürtige Hamburger.

Dass zu viele Neuzugänge (sieben) in der Startelf gestanden hatten, wollte der Fußballlehrer nicht als Ausrede gelten lassen. Er räumte gleichzeitig aber auch ein, dass seine Mannschaft Zeit brauche, um die Abläufe zu verinnerlichen.

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Immerhin wartet auf die Rothosen nun eine lange Trainingswoche, da sie in der kommenden Woche erneut erst am Sonntag (15.30 Uhr) ranmüssen: Das schwere Auswärtsspiel bei RB Leipzig steht auf dem Programm.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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