Stolpergefahr! HSV will Favoritenrolle bei Drittligist Verl gerecht werden
Hamburg - Achtung: Stolpergefahr! Am Montag (18 Uhr) tritt der HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SC Verl an. Die Rothosen wollen ein frühes Aus mit allen Mitteln verhindern.
Coach Merlin Polzin (35) hatte im Vorwege der Partie davon gesprochen, dass der Pokal "richtig geil" sein könne - wenn man in jeder einzelnen Runde und in jedem einzelnen Momente abliefere, so der Trainer.
Das und nichts anderes erwartet der gebürtige Hamburger von seiner Mannschaft, die als klarer Favorit beim Underdog aus Ostwestfalen eigentlich nur verlieren kann. Schließlich ist das Weiterkommen fest eingeplant.
Aber: Der SC hat im Pokal durchaus schon bewiesen, dass er Überraschung kann. 2019 warf der damalige Regionalligist den FC Augsburg in der ersten Runde raus, in der zweiten Runde wurde auch Holstein Kiel bezwungen. Schluss war erst im Achtelfinale gegen Union Berlin.
Den Saisonstart hat der Drittligist allerdings völlig in den Sand gesetzt. Nach einem 1:4 bei Alemannia Aachen und einem 2:4 gegen den MSV Duisburg rangiert Verl auf Platz 19 in der 3. Liga. Das Selbstvertrauen dürfte entsprechend nicht allzu groß sein.
Die voraussichtlichen Aufstellungen
SC Verl: Schlieck - Berner, Vogler, Lehmann, Kijewski - Waidner, Y. Otto, Yalcinkaya, Mesanovic, Leipold - Heike
HSV: Tangvik - Capaldo, Bornauw, Torunarigha - Jatta, Remberg, Sambi Lokonga, Lemke - Adeline, Grönbaek - Daka
Der TAG24-Tipp
Die Hamburger werden ihrer Favoritenrolle gerecht und ziehen durch einen 3:1-Sieg in die nächste Runde ein.
Titelfoto: WITTERS
