Ex-Lok-Spieler Sirch zurück in Leipzig - aber jetzt in der Red Bull Arena
Leipzig - Was für ein Kometenaufstieg! Luca Sirch (27) ist wohl ein Paradebeispiel dafür, wie steil die Karriere gehen kann! Der Verteidiger war von 2020 bis 2024 noch für Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost unterwegs. Am Samstag war er zurück in der Messestadt - allerdings nicht im Bruno-Plache-Stadion!
Der 27-Jährige kickt inzwischen in der Bundesliga für die SV Elversberg und war mit den Saarländern bei RB Leipzig zu Gast. Die Rückkehr nach Sachsen verlief nicht so positiv, am Ende stand es 0:4.
Doch hätte man dem Abwehrmann vor ein paar Jahren gesagt, wie weit er es einmal schaffen würde, wer weiß, ob er das geglaubt hätte?
2020, vor seiner Zeit bei Blau-Gelb, war Sirch kurzzeitig sogar vereinslos. Der FC Memmingen und der 27-Jährige gingen den Weg nicht länger gemeinsam, obwohl der Verteidiger ab der U17 Teil des Teams war.
Die Loksche griff zu und holte den talentierten Kicker, der sich im Laufe der Zeit in die Startelf und in die Herzen der Fans schoss. 2024 dann der Abschied Richtung Kaiserslautern. Im Sommer nahmen die Bundesliga-Aufsteiger aus dem Saarland Sirch aus der 2. Bundesliga mit und schnappten ihn den Roten Teufeln weg.
Eine Entwicklung, die man auch bei Lok mit Begeisterung beobachtete: "Von 2020 bis 2024 absolvierte er 126 Pflichtspiele für unsere Farben, in denen er 19 Tore erzielte und ebenso viele Vorlagen beisteuerte. Die Klasse des flexiblen Defensivspielers fiel auch höherklassig auf. Wir sind stolz darauf, als 1. FC Lok ein Teil Deiner Entwicklung gewesen zu sein", so sein Ex-Club.
SV Elversberg macht sich mit Luca Sirch gut in der Bundesliga
Der gebürtige Augsburger hat in Elversberg einen Vertrag bis 2029. Das Ziel ist klar: Die Liga halten und in der höchsten Spielklasse Deutschlands bleiben. Auch wenn es am Samstag eine krachende Niederlage gab, bei der Sirch in der 59. Minute beim Stand von 0:2 eingewechselt wurde, haben die Saarländer in sieben Partien bereits zehn Punkte gesammelt.
Die Richtung stimmt also.
Titelfoto: IMAGO / Beautiful Sports
