Ganz andere Vorzeichen! Favoritenrolle doch klar bei Lok Leipzig gegen Chemie Leipzig?
Leipzig - Derbyzeit in Probstheida! Am Samstagnachmittag treffen Lok Leipzig und Stadtrivale Chemie Leipzig (14 Uhr) in der Regionalliga Nordost wieder aufeinander. Stand Freitagvormittag wollen sich das über 9000 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion anschauen.
Logisch, denn das könnte wieder ein echt heißer Tanz. Beide Teams sind nicht zufrieden mit der bisherigen Saison. Blau-Gelb konnte in der Liga noch nicht ein Heimspiel gewinnen. Grün-Weiß hat erst neun Punkte auf dem Konto und verlor vorige Woche gegen das bisherige Tabellenschlusslicht Luckenwalde 1:3.
Ein Derby-Sieg würde da natürlich extrem guttun. Und gerade die Gastgeber rechnen sich große Chancen aus.
"Wir sind gut vorbereitet", gab sich Kapitän Djamal Ziane (34) auf der Pressekonferenz siegessicher.
Trotz Tabellenplatz zehn und schon 13 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Chemnitz spricht keiner bei Lok von einer Krise. Auch, weil die Leistungen stimmen und nur die Ergebnisse nicht passen.
Ziane: "Wir waren in den letzten Spielen jetzt als Truppe schon zufrieden mit den Leistungen. Ich würde mir Sorgen machen, wenn wir keine Chancen erarbeitet hätten. Aber wir sind auch nicht zufrieden mit der Situation, daran wird jetzt aber auch knallhart gearbeitet."
Gut für die Loksche: Bis auf die Langzeitverletzten hat Trainer Torsten Ziegner (48) alle Mann zur Verfügung. Offensivmann Dorian Cevis (25) hat seine Rot-Sperre abgesessen.
BSG Chemie Leipzig mit Personalsorgen vor Duell gegen Lok Leipzig
Ganz anders die Lage in Leutzsch. Chemie hat momentan massive Personalsorgen durch Verletzungen und Krankheit.
Die Pleite gegen Luckenwalde, wo kaum etwas funktioniert hat, sitzt zudem noch schwer in den Knochen.
Die Chemiker wollen sich daher an starken Partien wie der gegen Erzgebirge Aue (2:1) hochziehen, wo der vermeintliche Favorit am Ende auch als Verlierer vom Platz gehen musste.
Geht es nach Grün-Weiß, darf das am Samstag gern auch wieder so laufen.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

