Lok Leipzigs Aufstellungs-Überraschung gegen krassen Außenseiter: "Können uns nur selbst schlagen"

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Leipzig - Darf Lok Leipzig zum ersten Mal in dieser Saison vor heimischen Publikum einen Sieg feiern? Am Freitagabend (19 Uhr) ist der SV Liebertwolkwitz aus der 7. Liga zum Sachsenpokal im Bruno-Plache-Stadion zu Gast. Auf dem Papier eine klare Sache, doch der Meister der Regionalliga Nordost taumelt bekanntlich aktuell.

Lok Leipzigs Trainer Torsten Ziegner (48) hofft auf den ersten Pflichtspiel-Sieg unter seiner Regie im Bruno-Plache-Stadion.
Lok Leipzigs Trainer Torsten Ziegner (48) hofft auf den ersten Pflichtspiel-Sieg unter seiner Regie im Bruno-Plache-Stadion.  © Picture Point / Gabor Krieg

Bedrohlich vor allen Dingen die enorme Heimschwäche. Bis auf zwei Unentschieden gegen Magdeburg II und den BFC Dynamo gingen alle Partien verloren.

Ausgerechnet, weil jetzt das Heimrecht mit Liebertwolkwitz getauscht wurde, könnte nun ein erster Erfolg in den Startlöchern stehen.

"Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen", schaut Trainer Torsten Ziegner (48) gegenüber TAG24 auf die Partie.

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"Jeder Außenstehende sagt ja schon, wir sollten mal ein Spiel zu Null machen. Das ist möglich gegen Liebertwolkwitz, das sollten wir auch schaffen. Und jede Kleinigkeit für den Kopf hilft uns gerade, vor allen Dingen zu Hause."

Was er meint: Zuletzt unterliefen selbst super erfahrenen Spielern, wie Vizekapitän Farid Abderrahmane (30) schwerwiegende Fehler, die zu Gegentoren führten. Liebertwolkwitz als krasser Außenseiter wird genau auf solche Momente warten, um vielleicht doch für eine große Überraschung zu sorgen.

Ziegner: "Kleinigkeiten, kleine Unachtsamkeiten hindern uns aktuell daran, Erfolg zu haben. In jedem Einzelgespräch, in jeder Gruppensitzung, ist das immer wieder Thema. Wir investieren total viel, bekommen dafür aber zu wenig."

Lok Leipzig will gegen Liebertwolkwitz mit der besten Elf auflaufen und nicht unbedingt auf die Reserve setzen.
Lok Leipzig will gegen Liebertwolkwitz mit der besten Elf auflaufen und nicht unbedingt auf die Reserve setzen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Lok Leipzig will mit bester Elf auflaufen

Wie ernst Blau-Gelb die Aufgabe ist, machte der Coach im Hinblick auf die Jungs, die er auf den Rasen stellen wird, auch sehr deutlich. "Wir werden die bestmögliche Mannschaft ins Rennen schicken. Es ist eh eine normale Woche, wir müssen keine Belastungssteuerung beachten. Jeder, der mir signalisiert, dass er am aktuellen Prozess mitarbeiten will, der hat die Chance, zu spielen. Wir werden keine Geschenke verteilen, auch an Spieler von uns nicht. Nur, weil jemand in letzter Zeit weniger gespielt hat, heißt das nicht, dass er jetzt mehr Zeit bekommt."

Am Donnerstag waren bereits 1828 Tickets für das Spiel verkauft. Ziel sind mindestens 2000 Zuschauer.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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