Lok Leipzigs Wilton nach "OK"-Start vor Top-Spielen: "Sind ja wieder die üblichen Verdächtigen"

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Leipzig - Das wird eine ziemlich krasse Woche für Lok Leipzig! Am Dienstagabend um 19 Uhr ist der Tabellenzweite der Regionalliga Nordost, der Chemnitzer FC, im Bruno-Plache-Stadion zu Gast. Nur wenige Tage später kommt auch Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue nach Probstheida.

Lok Leipzigs Verteidiger Lukas Wilton (31) sieht momentan keine Überraschungen an der Spitze der Regionalliga Nordost.
Lok Leipzigs Verteidiger Lukas Wilton (31) sieht momentan keine Überraschungen an der Spitze der Regionalliga Nordost.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Zwei Topspiele für Blau-Gelb, die mit einer Punkteausbeute von zehn Zählern aus fünf Spielen nur halbwegs zufrieden sind. "Zwölf Punkte waren angepeilt", sagte bereits der (Noch-)Verletzte Jonas Arcalean (29) am Donnerstag.

Für Verteidiger Lukas Wilton (31) ist das bis hierhin aber auch "ok", wie er TAG24 verriet.

"Die sind jetzt erst einmal auf dem Konto. Aber ja, wir wissen auch, dass wir noch ein paar Baustellen haben", so der Spieler, und er ergänzte, dass das aber auch völlig normal sei, weil sich aufgrund der Trainersituation und der neuen Spieler ja schon einiges bei den Sachsen verändert habe.

Schockmoment während Partie: Deshalb musste Lok-Keeper Duda in Klinik gebracht werden
1. FC Lokomotive Leipzig Schockmoment während Partie: Deshalb musste Lok-Keeper Duda in Klinik gebracht werden

Dass Rot-Weiß Erfurt nach fünf Regionalliga-Spielen an der Spitze thront und der CFC punktgleich dahintersteht, sei für den 31-Jährigen übrigens nicht überraschend.

"Es sind ja die üblichen Verdächtigen. Altglienicke, Erfurt, Chemnitz: Das sind für mich auch Mannschaften, die lange da oben mitspielen werden. Und einer von denen, die da oben sind, wird es dann am Ende der Saison auch machen", so Wilton.

In der Rechnung inbegriffen ist natürlich auch Lok Leipzig, das die dritte Meisterschaft in Folge anstrebt und dieses Mal auch direkt aufsteigen würde. Doch der Weg ist noch lang. Zwei Erfolge gegen die direkten Konkurrenten Chemnitz und Aue würden in jedem Fall helfen.

Die Niederlage gegen Hertha II war für Lok Leipzig definitiv nicht eingeplant.
Die Niederlage gegen Hertha II war für Lok Leipzig definitiv nicht eingeplant.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Holt Lok Leipzig doch noch einen neuen Spieler?

Nach der Verpflichtung von Nils Kaiser (24) vor ein paar Tagen scheint es so, als sei Lok beim Kader-Bau soweit fertig. Nach TAG24-Informationen beobachtet das Team rund um Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) aber weiter bis zum Transferschluss am 1. September den Markt, um doch vielleicht noch eine Überraschung zu verpflichten.

Mit der Rückkehr von Jan Stein (24) und dem möglichen September-Comeback von Arcalean fühlt sich Blau-Gelb aber grundsätzlich gut aufgestellt.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

Mehr zum Thema 1. FC Lokomotive Leipzig: