Buschmann unterstützt Freiburgs RB-Leipzig-Boykott: "Passt nicht auf einen Schal!"

Leipzig - Brisanz schon vor dem Duell im DFB-Pokal! Am Wochenende hatte der SC Freiburg untersagt, dass RB Leipzig das Logo der Breisgauer für gemeinsame Fanartikel benutzen darf. Diese Entscheidung trifft auch auf Zustimmung.

Fußball-Kommentator Frank Buschmann (57) kann die Entscheidung des SC Freiburg, dass es keine gemeinsamen Fan-Artikel mit RB Leipzig geben wird, nachvollziehen.
Fußball-Kommentator Frank Buschmann (57) kann die Entscheidung des SC Freiburg, dass es keine gemeinsamen Fan-Artikel mit RB Leipzig geben wird, nachvollziehen.  © IMAGO / DeFodi

"Unterschied Freiburg und Leipzig: Das sind einfach zwei unterschiedliche Welten und ich glaube, das passt auch nicht auf einen Schal", äußerte sich Fußball-Kommentator Frank Buschmann (57) in der Sendung "Glanzparade – die Show mit Buschmann und Fuss".

Zuvor hatte der 57-Jährige erläutert, warum er das auch persönlich so sehe. Zwar respektiere er die Arbeit, die bei den Sachsen geleistet würde.

Mit der Entstehungsgeschichte des Vereins könne er allerdings nichts anfangen. "Der FC und der VfL Bochum, Freiburg und Union sind mir und meinem Empfinden dem Fußball gegenüber dann doch lieber."

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In der Folge kam danach allerdings eine weitere spannende Frage auf: Hätte der SC ebenfalls mit einem Boykott reagiert, wenn der Finalgegner VfL Wolfsburg - der ebenfalls einen großen Geldgeber im Rücken hat - und nicht RB Leipzig geheißen hätte?

"Ich glaube auch: Wolfsburg hätten sie gemacht", analysierte Gesprächspartner Wolff-Christoph Fuss (45), während Buschmann allerdings davon ausgeht, dass auch das Team aus der Autostadt das SC-Logo nicht hätte verwenden dürfen.

Die Rasenballer wollten am Montag auf Anfrage übrigens keinen Kommentar zur Entscheidung des Finalgegners abgeben.

Nach der heftigen 1:3-Niederlage der Roten Bullen bei Borussia Mönchengladbach ist inzwischen nicht nur das Pokalfinale der einzige erbitterte Kampf, den die Sachsen in den kommenden Wochen mit den Breisgauern führen werden.

Freiburg steht mit einem Punkt Vorsprung vor den Rasenballern in der Tabelle auf dem vierten Rang und hat es somit in der eigenen Hand, die Saison auf einem Champions-League-Platz zu beenden.

Titelfoto: IMAGO / DeFodi

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