FC Bayern gegen RB Leipzig hätte "10:0 zur Halbzeit stehen" können! Kroos-Ansage vor Real-Spiel
Leipzig - Wird das die nächste brutale Klatsche für RB Leipzig? Nach dem 1:6-Debakel beim FC Bayern München am vergangenen Samstag sind die Sachsen am Mittwochabend beim nächsten schweren Auswärtsspiel gefordert. In der Champions League geht es zu Real Madrid (21 Uhr/DAZN), härter geht es wohl kaum.
Einer, der sich gut mit den Königlichen auskennt, ist Ex-Kicker Toni Kroos (36). Zehn Jahre lang hat er für die Spanier gespielt, weiß genau um die Stärken des Clubs.
Im Zuge der Champions-League-Woche hat sich Kroos auch den Auftritt der Roten Bullen beim deutschen Rekordmeister angeschaut - und nach 30 Minuten ausgemacht, weil er wusste, was passieren wird.
"Zur Halbzeit kann es 10:0 stehen, das ist brutal. Natürlich ist es super gespielt, aber es ist auch super zugeschaut von Leipzig. Wenn man sich Leipzig in den letzten Jahren anschaut, muss man sagen: Wo wollen wir dann vielleicht auch hin? Oder wir haben auch den Anspruch in der Bundesliga Top 3 zu sein. Dann darf das auch gegen Bayern nicht passieren", so der 36-Jährige im Podcast "Einfach mal Luppen".
Tatsächlich war bei der Partie ein Klassenunterschied zu sehen. Nach zuvor zwei guten Auftritten der Leipziger ein heftiger Schritt zurück für das Team von Trainer Martin Demichelis (45).
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es vier Tage später in Madrid anders läuft?
Läuft es für RB Leipzig bei Real Madrid genauso wie gegen Bayern?
Für Kroos ist jedenfalls klar, dass sie Sachsen sich etwas einfallen lassen müssen. Besonders bei der Körpersprache und am Mut muss gefeilt werden.
Der ehemalige Deutsche Nationalspieler: "Sie fahren jetzt nach Madrid. Da wird es dann genau so aussehen, wenn du nicht anfängst, dich in solchen Spielen zu wehren oder nicht anfängst, ein bisschen dagegenzuhalten. Und ein bisschen mehr Glaube zu versprühen. Es kam ja in München von Anfang an so rüber, dass sie wissen: Okay, es geht nur um die Höhe."
Titelfoto: THOMAS COEX / AFP/PICTURE POINT, Marcel Engelbrecht
