Trier - Trainer Martin Demichelis hat sich bei seinem Pflichtspiel-Debüt mit RB Leipzig im DFB-Pokal bei Eintracht Trier am Samstagabend keine Blöße gegeben und ist mit einem 6:0 (3:0) souverän mit seiner Mannschaft in die nächste Runde eingezogen. Die Partie war bereits nach sechs Minuten quasi entschieden.
Brajan Gruda nach zwei Zeigerumdrehungen und Willi Orban eben vier Minuten später brachten die Sachsen mit zwei Toren schnell auf die Siegerstraße.
Trier rannte danach eigentlich nur hinterher, die Rasenballer hatten alles im Griff und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, um das Ergebnis schnell noch höher schrauben zu können.
Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatten die Gastegeber die einzig echte Chance der ersten Hälfte, um überraschend doch noch einmal ranzukommen. Tim Sausen tauchte nach einem Zuckerpass plötzlich frei vor Maarten Vandevoordt auf, setzte die Kugel aber über den Kasten.
Im Gegenzug vollendete Ridle Baku noch quasi zur Halbzeit einen Schuss zum 3:0 in die Maschen.
Das Leder wurde unhaltbar von Gianluca Pelzer abgefälscht. Mit dem deutlichen Vorsprung konnten die Gäste den zweiten Durchgang ganz entspannt angehen.
RB Leipzig lässt es ruhig angehen, drei Tore kurz vor dem Ende
Spätestens mit dem 3:0 war die Luft aus der Partie komplett raus. Trier war nach Wiederanpfiff durchaus bemüht, aus dem Spiel heraus nach vorne zu kommen. RB hatte da aber auch schon einen Gang runtergeschalten.
Der Klassenunterschied war in vielen Situationen aber trotzdem deutlich zu spüren.
Demichelis konnte nach einer Stunde schließlich ganz entspannt vierfach wechseln, brachte unter anderem Rocco Reitz für seine ersten RB-Pflichtspielminuten und den überraschend nicht aufgestellten Conrad Harder.
Wirklich mehr Spannung brachte das aber nicht. Erst in der 76. traf ausgerechnet der zunächst degradierte Harder zum 4:0 und rechtfertigte damit seine Einwechslung, auch weil der bevorzugte Tidiam Gomis ohne Torbeteiligung blieb.
In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte dann auch noch der sehr auffällige Antonio Nusa sein Tor. Ezechiel Banzuzi machte quasi mit dem Schlusspfiff den 6:0-Endstand.