RB Leipzig räumt auf: Kann man bei einem Millionen-Gewinn wirklich von einem Missverständnis sprechen?

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Leipzig - Das Transferfenster ist bereits zu, doch RB Leipzig wird trotzdem noch einen Spieler los. Suleman Sani (20) wechselt zu Al-Qadsiah nach Saudi-Arabien. Keine einzige Pflichtspielminute hat der Nigerianer für die Roten Bullen gemacht. Und trotzdem zahlt sich das vermeintliche Missverständnis für den Bundesligisten aus.

Ohne eine einzige Pflichtspielminute für RB Leipzig verlässt Suleman Sani (20) die Sachsen.
Ohne eine einzige Pflichtspielminute für RB Leipzig verlässt Suleman Sani (20) die Sachsen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Im Januar holte Marcel Schäfer (42) den Linksaußen für fünf Millionen Euro von AS Trencin aus der Slowakei an den Cottaweg.

Nach einem intensiven Gespräch mit dem damaligen Trainer Ole Werner (38) verriet der 20-Jährige, dass er "alle Zeit bekommen werde, die ich brauche, um das neue System, die neue Mannschaft und die neue Liga kennenzulernen."

Doch Sani konnte die angesprochene Zeit nicht nutzen, um sich durchzusetzen. Auch eine Verletzung warf ihn dabei zurück.

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Laut "Sky" bekommen die Rasenballer nun acht Millionen Euro dafür, dass der Offensivmann geht und bei Al-Qadsiah einen Dreijahresvertrag plus ein weiteres optionales Jahr unterschreibt.

Somit hat man drei Millionen Euro gut gemacht, nur weil Leipzig quasi eine ungenutzte Zwischenstation für den U20-Nationalspieler Nigerias war.

Für RB bedeutet der Deal auch, dass der im Sommer noch vollgepackte Kader noch etwas abgespeckt wurde. Spieler wie Lukas Klostermann (30) sollten den Klub eigentlich auch noch verlassen.

RB Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer kann auf einen langen aber erfolgreichen Transfersommer zurückblicken.
RB Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer kann auf einen langen aber erfolgreichen Transfersommer zurückblicken.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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