Verlässt er RB Leipzig? Einen Schritt näher zur Raum-Entscheidung
Leipzig - Innerhalb von vier Jahren hat sich David Raum (28) zu einem ganz wichtigen Teil von RB Leipzig hochgearbeitet. Inzwischen ist der linke Verteidiger Kapitän der Roten Bullen und in der Regel gesetzt, egal unter welchem Trainer. Doch bleibt das auch so?
Denn im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Deutschen Nationalspielers aus. Bislang scheint es von allen Seiten keinerlei Druck zu geben, was Gespräche über eine mögliche Verlängerung angeht.
Komisch, denn bekanntlich gehen die Sachsen nur äußerst ungern mit Spielern ins letzte Jahr, ohne ganz genau zu wissen, wie es weitergeht.
In der Regel möchte man so mit den Akteuren noch etwas Geld machen, eine Ablöse erzielen, sollte es bei den Rasenballern nicht weitergehen.
Doch bei Raum ist das anders - bis jetzt! Denn bei "Sky" bestätigte der Abwehrmann jetzt, dass die ernsten Gespräche nun langsam beginnen.
"Ich glaube, der Austausch ist jetzt so ein bisschen ins Rollen gekommen. Da hat der Verein jetzt auch mal das Gespräch mit meinen Beratern gesucht", verrät der Spieler.
Ausgang offen! Raum geht auf "die 30 zu", wie er sagt. Ein Alter, wo man schon noch einmal überlegt, etwas Neues zu wagen. Ähnlich, wie es Xaver Schlager (29) mit dem Schritt zu Nottingham Forest getan hat.
"Ich bin natürlich auch in einem Alter, da schaut man, dass man auf alles achtet. Da nehme ich natürlich auch meine Frau mit in die Gespräche ein: Wo könnte man hingehen oder bleibt man hier? Das sind alles so Überlegungen, die man natürlich hat", so Raum.
Finden RB Leipzig und David Raum vertraglich zusammen?
Klar, dass die Rasenballer aber natürlich möglichst schnell Klarheit wollen, um sich im Notfall nach einer passenden Alternative umsehen zu können. Grundsätzlich soll Raum natürlich verlängern, genießt ein großes Standing im Team.
Auf der Kehrseite wird es sicherlich aber auch ein finanzielles Thema werden. Durch ein neues Arbeitspapier könnte der 28-Jährige zum Bestverdiener aufsteigen.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
