War das schlecht! RB Leipzig geht völlig verdient beim Champions-League-Comeback baden

Como - RB Leipzig ist zurück in der Champions League - und das Comeback ging komplett in die Hose. Gegen den sehr frech aufspielenden Königsklassen-Neuling Como 1907 mussten sich die Sachsen nach vor allen Dingen schwachen ersten 45 Minuten mit 1:4 (0:2) geschlagen geben. Von Wiedergutmachung nach dem 1:3 in der Bundesliga bei Werder Bremen war kaum etwas zu sehen.

Um die 900 Fans von RB Leipzig sollen mit ins Giuseppe Sinigaglia nach Como gereist sein.  © Jan Woitas/dpa

Schon von der ersten Minute an spielten die Italiener zielstrebig nach vorne und ließen mit ihren schnellen Bewegungen die Rasenballer alt aussehen.

Die Gäste hatten schon beim Aufbau Schwierigkeiten, weil Como früh attackierte und Fehler provozierte.

Nach genau einer Viertelstunde lag dann der Ball völlig verdient schon im Netz. Über rechts ging das zu schnell für die Roten Bullen. Tassos Douvikas legte rechts schließlich quer in den Strafraum, wo Martin Baturina nach einem Stolperer drei Leipziger stehen ließ und links unten das 1:0 machte.

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RB setzte in der Folge ein paar Nadelstiche, kam unter anderem durch Antonio Nusa (16.) zum Abschluss. Doch besser und gefährlicher blieb weiterhin der Vierte der Serie A. Das war teils vogelwild, wie Leipzig die Bälle verlor und Como quasi einlud, Chancen zu kreieren.

Erst zehn Minuten vor der Pause kam der Bundesligist dem Ausgleich näher. Die überraschend in der Startelf aufgeführten Andrija Maksimovic (35.) und Marc Guiu (36.) hatten Chancen. Stattdessen wurde Leipzig in der 38. Minute dann aber brutal ausgekontert. Ein Pass in die Spitze auf Douvikas reichte dafür und der Offensivmann machte links unten das 2:0.

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Nach 15 Minuten lag der Ball im Netz. Martin Baturina machte das erste Tor der Como-Champions-League-Geschichte bärenstark.  © Jan Woitas/dpa
Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, bei der fast nichts funktionierte, ging es für die Sachsen mit 0:2 in die Kabinen.  © Jan Woitas/dpa

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Die Rasenballer hatten offensiv nur ganz wenig anzubieten. Alles, was Como machte, war deutlich gefährlicher.  © Jan Woitas/dpa

Vieles musste besser werden nach Wiederbeginn aus Sicht der Sachsen. Tatsächlich kam das Team von Trainer Martin Demichelis auch schwungvoll aus der Kabine, schnürte die Italiener in der eigenen Hälfte ein.

Doch mitten in die beste Phase der Gäste stachen die eiskalten Italiener wieder zu. Ein simpler Konter über rechts. Leipzig kam nicht hinterher. Der Winkel für Assane Diao war eigentlich viel zu spitz, doch der Torjäger schaffte es links an Maarten Vandevoordt vorbeizuspitzeln und das 3:0 zu machen (54.).

Como hatte danach die Riesenchance zum 4:0, scheiterte aber in Person von Lucas da Cunha am leeren Kasten.

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Stattdessen sendete RB ein Lebenszeichen, eroberte den Ball beim Spielaufbau der Hausherren und Maksimovic sagte aus 17 Metern danke und versenkte die Kugel unhaltbar links oben (58.).

Durch den Treffer lebte die Partie immerhin noch. Demichelis tauschte durch, brachte frische Kräfte für die Offensive. Im Vergleich zu den ersten 45 Minuten taten die Rasenballer schon mehr, um die Partie doch noch an sich zu ziehen. Eng wurde es für Como aber nicht mehr, dass sich am Ende über einen 4:1-Erfolg, was locker auch 6:2 hätte heißen können, im ersten Champions-League-Spiel freuen durfte. Maximo Perrone hatte in der 90. Minute noch getroffen.

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