SC Freiburg erwartet starke Serben und freut sich auf viele Auswärtsfahrer

Freiburg/Backa Topola - Es ist alles angerichtet für einen heißen Fußballtanz an einem kühlen Herbstabend! Für Bundesligist SC Freiburg führt die Reise in der Europa League am heutigen Donnerstagabend (18.45 Uhr) in das kleine Städtchen Backa Topola in die nordserbische Provinz Vojvodina.

Freiburgs Innenverteidiger Philipp Lienhart (27) stand den Journalisten bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels Rede und Antwort.
Freiburgs Innenverteidiger Philipp Lienhart (27) stand den Journalisten bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels Rede und Antwort.  © Tom Weller/dpa

Als das Los dem Sportclub am 1. September in Monaco die große Unbekannte Backa Topola bescherte, wusste im Lager der Breisgauer niemand so recht, was für ein Gegner sie da erwartet.

Knappe zwei Monate später gilt die Serben-Truppe zwar nach wie vor als Europa-League-Neuling, doch die Erkenntnisse über ihre Schwächen und vor allem Stärken sind bis nach Freiburg durchgedrungen.

In der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch hat der SC-Tross bereits serbischen Boden betreten und Coach Christian Streich (58) sprach gleich zu Beginn von einem Gegner, den es keinesfalls zu unterschätzen gelte.

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Topola ist aktuell Tabellendritter in der heimischen Liga und in der Lage, auch auf der internationalen Bühne for Furore zu sorgen.

Beweise gefällig? Die spielerisch starken Auftritte beim englischen Spitzenklub West Ham United (1:3), wo sie bis zur 66. Minute sogar verdient in Führung lagen und gegen den griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus (2:2) holten sie einen 0:2-Rückstand auf. All diese Vorzeichen seien nach Streichs Worten Warnung genug.

SC Freiburg reist als Favorit nach Serbien

SC-Trainer Christian Streich (58) fordert auch in Serbien volle Konzentration von seinen Schützlingen.
SC-Trainer Christian Streich (58) fordert auch in Serbien volle Konzentration von seinen Schützlingen.  © Tom Weller/dpa

Zudem erkennt der SC-Coach eine gewisse taktische Variabilität beim Gegner, was ihn gewissermaßen schwer ausrechenbar mache.

Doch bei aller berechtigter Warnung vor den Serben will der Sportclub den Blick auf die eigene Stärke richten.

Dazu gibt es schließlich guten Grund: Immerhin ist die Ausgangslage der Freiburger vor dem dritten Spieltag der Europa League mit drei Punkten auf dem Konto alles andere als schlecht.

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Wäre da nur noch eine Frage zu klären: Was meinte Streich Anfang der Woche in einem Interview mit dem Sportmagazin "11Freunde", als er offen mit Abschiedsgedanken spielte?

Teile dieses Interviews seien laut dem Fußballlehrer eventuell falsch interpretiert worden, denn in seiner hohen Emotionalität nach den Spielen schieße er manchmal etwas übers Ziel hinaus.

Von den gut 550 SC-Fans, die am Donnerstagabend die über 1.000 Kilometer nach Serbien auf sich nehmen, dürften diese Aussagen des Trainers schonmal wohlwollend aufgefasst worden sein.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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