Blick auf den Dynamo-Spielplan: Das beschäftigt Chefcoach Stamm!
Dresden - Die ersten beiden Wochen in der Vorbereitung sind schon fast wieder vorbei. In einem Monat steht das erste Punktspiel in Nürnberg an. So langsam wird Dynamo Dresden das Pensum steigern, auch was die Testspielgegner betrifft. Auf den Club schaut Trainer Thomas Stamm (43) dabei aber nicht.
Am Samstag in Großenhain gegen Hessen Kassel (Regionalliga), im Camp in Windischgarsten gegen den Grazer AK (1. Liga Österreich), wobei der GAK zwei separate Spiele meldet, eins am 18. Juli um 14 Uhr und eins um 16 Uhr.
Nach der Rückkehr daheim gegen Cottbus (2. Bundesliga) und die Generalprobe gegen Union Berlin (1. Bundesliga). Das steht für Stamm im Vordergrund, nicht der Auftakt gegen Nürnberg.
"Ich bin nie so ein Riesenfan von, passt der Spielplan oder passt er nicht. Wir spielen das letzte Spiel des Jahres nicht zu Hause, das letzte der Rückrunde auch nicht. Das sind dann eher so Themen, die mich beschäftigen", so der 43-Jährige: "Oder wenn du eine englische Woche hast mit zwei Auswärtsspielen - sollten wir in die zweite Runde kommen im DFB-Pokal. Das sind eher so Themen. Ich beschäftige mich aktuell noch nicht mit Nürnberg, eher schon unser Videoanalyst. Für mich ist es noch nicht ganz so wichtig."
So manch Trainer macht das anders. Der schaut nur noch auf den Auftaktgegner, legt den Fokus frühzeitig genau da drauf.
Nürnberg-Blick bleibt erstmal aus
"Das ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg, wir schauen nur auf uns. Und dann ist aktuell der Nürnberger Trainer mit Miroslav Klose (48) der gleiche wie letztes Jahr. Wir werden eine andere Mannschaft sein, aber natürlich hast du da ein paar Dinge, die du vielleicht mitnimmst aus der vergangenen Saison. Aber aktuell kein Fokus auf Nürnberg."
Der liegt auf dem Team, das gut durch die ersten Tage gekommen ist. Nur Luca Herrmann (27, muskuläre Probleme) und Neuzugang Tobias Raschl (26, Schlag auf den Fuß) konnten bei den zwei 14:0-Testsiegen in Bautzen und Neustadt/Spree noch nicht spielen.
Titelfoto: Lutz Hentschel
